Samstag, 8. April 2017

proBIER was neues - Belhaven & Greene King

Freunde der gepflegten Bierkultur... heute geht es los mit dem ersten Bericht. Bevor es aber an die sprudeligen Kaltgetränke geht, gibts noch ein bisschen was vorab.

Angefangen haben wir mir zwei Bieren, die mir optisch einfach sehr gefallen haben. Bei einer schier nicht endenden Auswahl an Flaschen, habe ich das Hauptauswahlkriterium einer Frau genommen... die Optik. Denn mal ehrlich... das its doch das erste, was einem so ins Auge springt. Nicht die Sorte, das Land oder die %, nein die Optik zieht mich im Laden von Flasche zu Flasche und lässt mich oftmals entscheiden, welche ich für eine nähere Begutachtung aus dem Regal ziehe.

Hierzu noch ein kleiner Exkurs zu unseren Bezugsquellen vor Ort.
Wenn wir noch schnell was für den Abend suchen und nicht sonderlich viel Zeit haben sind die Läden der ersten Wahl wohl der große Trinkgut Markt hier in Dülken und der Edeka Endt in Mönchengladbach, gleich am Borussia Park. Die Auswahl ist auf jeden Fall größer, als bei den meisten anderen Märkten und vor allem in Sachen Craft beer sind beide Märkte schonmal ganz gut aufgestellt.

Haben wir aber etwas mehr Zeit und planen in nächster Zeit wieder mehr auszuprobieren, so zieht es uns immer wieder nach Düsseldorf-Bilk. Hier ist die erste Anlaufstelle definitiv der HOLY CRAFT Beer Shop auf der Friedrichstraße. 



Sebastian und Thorsten, sowie ihr ganzes Team, sind sehr kompetente Ansprechpartner, wenn es um ne leckere Hopfenkaltschale geht und dazu noch alle richtig nett. Der Laden ist zudem einfach nur toll. Die Biere sind nach Brausorten, wie z.B. IPA oder Weißbier, sortiert und so findet man schnell, was man sucht, bzw. die Ecke, in der man sich wohlfühlt ;-)

Die Jungs vom Holy Craft haben sogar schon ihr eigenes Bier im Sortiment. Zusammen mit "Freigeist Bierkultur" haben sie das Dölsch gemacht. Haber wir natürlich auch schon getestet, aber um das geht es heute nicht.

Auf dem Rückweg vom Holy Craft zum Auto, gehts in der Regel noch schnell auf eine Poutine und einen drunken sailor von Crew Republic im Frittenwerk vorbei. Vorher jedoch gibts noch "Unlicht" einen Szeneladen für Mittelalter- und Gothiksachen. Aber die haben auch Bier. Weniger hipsteriges Craft Beer, sondern mehr so ausgefallene Sorten auf England, Irland, Schottland & Co.

Hier sind wir eigentlich auch schon beim einzigen Manko der Läden... das Parken kann sich als außerordentlich kompliziert erweisen. Aber das ist halt Düsseldorf und beim Holy Craft gibts ja die coolen 6er-Träger und bisher ist uns noch nix gefallen ^^

Jetzt aber genug drum rum erzählt.
Anfangen tuen wir mit einem Original Scottish Craft aus Dunbar, Scottland:



Belhaven Brewery Scottish Ale
5,2%
die Flasche sagt:
  • rich nutty smooth
  • Our signature Scottish Ale is the beer we´ve brewed the longest an is our best-selling bottle world-wide. We brew it from 100% Scottish Optik and Crystal barley malts for a nutty, biscuit character, balanced with a subtle spiciness from Challenger ans Goldings hops for an all-around satisfying beer. - Zitata George Howell - Master Brewer. Belhaven
Rike sagt:
Eigentlich bin ich ja kein Freund von dunklen Bieren, aber dieses hat mir wirklich gut geschmeckt. Die rot-braune Farbe ist im Glas schon sehr ansprechend und der süßliche, leicht nussige Duft springt einem förmlich in die Nase. Kein Wunder also, dass es das beliebteste Bier der Brauerei ist ;-)  
Ich hoffe demnächst mal ein paar andere Belhaven Brewery´s zu finden, denn alle Flaschen sehen toll aus und wenn sie alle so gut sind, wie das Scottish Ale, könnte das großartig werden. Falls wir noch andere Sorten finden, werde ich es euch wissen lassen.


Als zweites Bier gab es bei uns das 


St Edmunds Golden Beer von Greene King, der größten Brauereigruppe Englands.
4,2%
gebraut zu St Edmunds 600-jährigen Jubiläum
die Flasche sagt:
  • fresh golden Beer with a citrus finish brewed using male malt and cascade hops.
  • St Edmunds, the first patron saint of England, lends his name to this fresh golden beer with a citrus finish. Brewed using pale malt and cascade and first gold hops, it is a refreshingly crisp ale. Just one of a selection of great-tasting beers, created by Greene King at our home in Bury St Edmunds, Suffolk, England
Rike sagt:
Also mir persönlich war es für ein golden Beer einfach zu malzig und auf Malzbier steh ich leider nicht sonderlich. Zudem hatte es eine leicht saure Note. Dem Mann hingegen hat genau das besonders gut geschmeckt. Zitronennoten konnten wir allerding beide nicht entdecken. Ich glaube ich habe einfach mit einem sehr frischen Beir gerechnet und diese Erwartungen wurden nicht erfüllt. Das heißt jetzt auch nicht, dass das beir schlecht war. Es war nur nicht das, was ich erwartet habe. Ausgetrunken haben wir es natürlich trotzdem ;-) Es war halt nur einfgach nicht so gut wie das Scottish Ale, was wir vorher hatten.
Wer es aber gerne eine Spur malziger hat, der sollte das gilden beer von St Edmunds auf jeden Fall mal testen

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