Montag, 27. Juli 2015

Mango-Himbeer Sorbet

Ich habe für drei Wochen eine Eismaschine geliehen bekommen und musste natürlich direkt ein paar Sorten testen. Aber du kennst das ja. Da steht das Ding da und du hast sogar zwei Bücher mit diversen Rezepten im Haus und kannst dich dann letztendlich nicht entscheiden, was es werden soll. In der ersten Woche habe ich dann erstmal 3 Sorten getestet (für mehr war nicht genug Platz im Froster).
Getestet habe ich dann ein Nutella-Eis, ein klassiches Schokoladeneis in Zartbitter und ein Mango-Himbeer-Sorbet mit frisch gepresstem Osaft und einem Schluck Hugo. Gewünscht war zunächst das Rezept für das Fruchtsorbet.

 

Du benötigst
  • 350g Himbeeren (gern auch TK)
  • 1 große, reife Mango
  • 100g Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 100 ml Orangensaft
  • 100 ml Hugo
 
Taue zunächst die Himbeeren auf, püriere sie und streiche sie anschließend durch ein Sieb.
Koche den Zucker im Wasser kurz auf und lass das Ganze dann für etwa 3 Minuten köcheln. Gib nun das Himbeerpüree dazu und lass es einen Moment weiter köcheln.
Schäle nun die Mango. Ich habs mit nem Sparschäler gemacht, es geht aber auch anders. Jeder hat bei Mangos so seine eigene Technik. Püriere nun auch die Mango, mische sie mit der Himbeer-Zucker Mischung, dem Saft und dem Hugo und gib alles in eine Eismaschine. Natürlich geht es auch ohne. Ich habe derzeit halt den Luxus eine Eismaschine benutzen zu dürfen, die sich auch noch selbst kühlt ♥.
Wenn du das Sorbet jedoch ohne Maschine machen möchtest ist das auch kein Problem. Gib die Masse in eine flache Form mit Deckel und stelle sie ins Eisfach. Jetzt musst du das Sorbet jedoch immer mal wieder (so etwa alle 20 Minuten) einmal kurz durchrühren, damit sich keine großen Eiskristalle bilden.
Wenn du eine Eismaschine nutzt, bei der du den Behälter vorher einen Tag ins Eisfach legen musst, sollte es etwa eine halbe Stunde dauern, bis das Sorbet vollkommen durchgekühlt ist. Bei einer Maschine mit Kühlkompressor dauert es etwa 20 Minuten, bis das Sorbet verzehrfertig ist.


Ich habe das Sorbet dann in Silikon Miniguglförmchen gefüllt und sie weiter durchfrieren lassen.
Geschmeckt hat es uns allen wirklich sehr gut und immerhin gab es neun Testesser ^^

Jetzt wünsch ich dir viel Spaß beim nachmachen und genießen ;-)

 

Dienstag, 14. Juli 2015

Polar Loop oder wie man den Schweinebär an die Leine legt



Seit fast einem Jahr ist mein ständiger Begleiter der Loop Activity Tracker von Polar. Ich wollte immer schonmal wissen, wie aktiv ich eigentlich so im Alltag bin. Viele normale Schrittzähler kann ich nicht verwenden, da ich, wie ihr vielleicht gelesen habt, aus Ermangelung an Hosen keine Hosentaschen habe. Somit fällt die Option Schrittzähler am Handy schonmal aus. Nach vielem hin und her, dem Lesen von Berichten, Kritiken und Rezensionen habe ich mich dann für die Polar Loop entschieden. Da ich durch das Tragen des Armbandes keine Uhr mehr tragen kann, war es mir wichtig ein Band zu haben, auf dem ich trotzdem die Uhrzeit ablesen kann. Ihr erinnert euch... die Sache mit den Hosentaschen un dem Handy ;-)

Hier schieden schon die meisten Bänder aus. Zudem ist es wohl so, dass einige vom Material her nicht komplett unbedenklich sind.
Alles in allem habe ich mir dann gedacht: Hey... Polar und Sport, das ist ne Kombination die du kennst und die sich bisher immer bewährt hat und der Preis von 70€ lag auch noch unter dem vieler Vergleichsprodukte.





































Die Uhr selbst zeigt dir vier Dinge
  • Uhrzeit
  • Aktivität
  • Kalorien und
  • Schritte
außerdem kannst du über die Polar Flow App deine Uhr synchronisieren. In der App kannst du einsehen, wie lange du gelegen, gesessen, gestanden hast, gegangen oder gelaufen bist. Inklusive anschaulichem "Tagesrad", den Prozent des täglichen Ziels (welches sich nach Größe, Gewicht, Geschlecht etc. richtet), verbrannter Kalorien, gemachter Schritte unbd die Umrechnung in Distanz, deine Aktivitätszeit und deinen Nachtschlaf. Hier sagt dir die Uhr sogar wie gut oder schlecht du geschlafen hast, sprich, wie viele Stunden erholsam und wieviele unruhig.

Zudem gibt es noch den Inaktivitätsalarm. Keine Sorge, das Armband fängt weder an zu piepen, noch zu vibrieren oder sonstiges, was stören könnte. Es blinkt lediglich und sagt dir, dass es Zeit ist dich zu bewegen. Nach einem abgeschlossenen Tag gibts auch noch einen Kommentar zu deinem Bewegungsverhalten, der meistens sehr motivierend gehalten ist ;-)

Wenn man sich ein bisschen davon leiten und beeinflussen lässt, ändert man tatsächlich sein Bewegungsverhalten. Wenn ich am Abend zum Beispiel zu wenig Schritte auf der Uhr habe oder sehe, dass ich nicht mehr viel bis zu meinem Tagesziel brauche, geh ich nach der Arbeit schonmal zu Fuß nach Hause, statt den Bus zu nehmen oder wir gehen abends dann doch noch mal ne Runde spazieren, statt nach dem Essen einfach vor dem Fernseher zu enden. Außerdem habe ich neulich bemerkt, dass Montage bei mir die faulsten Tage von allen sind. Montags habe ich frei und der Mann muss arbeiten. Also erledige ich dann lästige Kleinigkeiten. Etwas Haushalt, ein bisschen einkaufen. Aber alles Dinge, die an sich nicht bewegungsintensiv sind. Deswegen habe ich vor 3 Wochen damit angefangen montags morgens ins Fitnessstudio zu gehen, um den Rückenkurs zu belegen und ein leichtes Kardioprogramm zu durchlaufen. Wenn das weiterhin so klappt, ist das sicherlich auch eine gute Unterstützung zu meinem neuen Weight Watchers Alltag.

So sieht das Ganze das auf dem Handy aus (Android) *
So.... was könnte man noch zur Polar Loop erzählen. Also ich lade sie etwa alle 4 Tage, wenn ich sie auch vom PC auslesen lasse, um alle Daten auf mein Konto zu übertragen. Man kann es natürlich auch über Bluetooth machen, aber die PC Variante geht dann doch irgendwie schneller und laden muss man die Uhr ja sowieso. Wenn mich meine Tagesaktivität interessiert lasse ich sie natürlich auch zwischendurch mal synchronisieren.
Für den Sport gibt es die Möglichkeit die Polar Loop auch mit einem Brustgurt zu verbinden. Polar bietet da zwei verschiedene Modelle an. Ein "normales" und eins, welches man sogar zum schwimmen tragen kann. Einer von beiden wird wohl oder übel dann die nächste Investition. Ich weiß noch nicht genau, ob ich mich für den H6 oder den H7 entscheiden werde, da ich eigentlich schon sehr gerne schwimmen gehe, jedoch bezweifel, dass ich das Ding dann auch wirklich anziehe ^^

Ach und falls du die Bewertungen bei Amazon liest, lass dich nicht von den negativen Kommentaren zum Zuschneiden des Armbandes verunsichern. Das ist wirklich kinderleicht! Und falls man sich doch mal verschneidet, gibt es die Möglichkeit sich bei Polar zu melden und bekommt ein Ersatzband.
Ich hoffe ja insgeheim, dass das Band bis nächstes Jahr noch 1-2 Löcher kleiner wird ;-)

Also wenn du Fragen hast, immer her damit. Ich versuche alles so gut wie möglich zu beantworten. Auf einigen technischen Quatsch hab ich jetzt verzichtet, da der Beitrag eh schon so lang ist und ihr das auch bei Polar.com oder Amazon nachlesen könnt =P



*Natürlich unterliegen die Rechte an der App-Darstellung komplett der Polar Electro GmbH Deutschland