Donnerstag, 26. März 2015

Bloggeburtstag + Brownie Bites

Hallo meine Lieben,

es ist soweit. Mein Blog hat Geburtstag und wird schon 2 Jahre alt ♥ Dabei kommt es mir echt noch gar nicht so lange vor. Natürlich gibts zur Feier des Tages auch was süßes. Eigentlich habe ich nichts geplant, aber dann überkam es ich doch spontan und ich hab noch spät abends angefangen zu backen. Erstaunlicherweise war ich nach wenigen Minuten schon fertig und das inklusive Backzeit.
Wie das geht? Ganz einfach!


Mit den super leckeren Brownie Bites aus dem aktuellen Mutti Magazin geht Spontanbesuch jetzt super! Deswegen haben wir ab jetzt immer eine Packung Toffifee im Haus. Was musst du also tun, wenn sowas kommt wie: "Wir sind in der Nähe, kommen auf nen Kaffee vorbei"?

Für einen ganzen Haufen dieser leckren Teile (bei mir warens etwa 16) brauchst du:

  • 100g Zartbitterschokolade/Kuvertüre
  • 80g Butter
  • 150g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 EL Backkakao
  • 2 Eier
  • 100g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Milch
  • entsprechend viele Toffifees
  • oder alternativ Giotto, Rocher, Raffaello... was dein Herz begehrt, bzw der Vorrat grad her gibt
 Und los gehts schon. Setz schnell etwas Wasser für ein Wasserbad auf und heize den Ofen auf 180°C Umluft vor. Hack die Schokolde grob und schmelze sie zusammen mit der Butter im Wasserbad. In der Zeit kannst du entweder die Muffinform ausfetten und bemehlen oder aber die Papierförmchen verteilen.
Schlage die Eier zusammen mit Zucker und Salz etwa 5-8 Minuten auf, bis die Masse richtig cremig ist. 

Mische in der Zeit das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao.
Sobald die Eiermasse aufgeschlagen ist, ziehe die geschmolzene Schokolade unter die Creme und gib die Milch dazu. Heb danach vorsichtig das Mehl unter und befülle die Muffinförmchen etwa zu 2/3 mit Teig.

Und schon kanns in den Ofen gehen. Aber... nur für 5-8 Minuten. Keine Sorge, das muss so! Ich hab meine etwa 6 1/2 - 7 Minuten backen lassen. Sobald du sie heraus holst, steckst du schnell in jeden Brownie ein Toffifee (oder Giotto oder was auch immer du magst). Ja, die Brownies wirken jetzt in der Mitte noch sehr flüssig, doch sobald sie erkalten, werden sie fest. Brownies sind halt von Natur aus innen noch ein bisschen knetschig, wie der Rheinländer zu sagen pflegt.

Jetzt kann der Besuch auch eigentlich schon anrücken, denn es dauert eigentlich nur ein paar Minuten, bis die Brownies ausgekühlt sind (und selbst wenn nicht, sie schmecken lauwarm auch super, aber pssst ;-) )


Wer Lust hat, kann mich bei Facebook oder Instagram besuchen und an meinem kleinen Giveaway teilnehmen. Zu gewinnen gibts diese beiden Pakete.



Sonntag, 22. März 2015

Street Food Festival Duisburg

Wir waren jetzt schon einige male im Landschaftspark Duisburg Nord. Eine echt coole Location. Da war für uns klar, dass wir wohl dort auch zum Street Food Festival wollen. Denn leider haben wir es nicht nach Düsseldorf geschafft.

Leider sah das Wetter nicht vielversprechend aus. Nach dem ersten Foto von Vanessa von Watt Gibbet mussten wir uns aber doch noch ins Auto setzen und hin fahren. Also was warmes angezogen, die Regenschirme eingepackt und bei 6°C und Nieselregen ab in den Pott. Auf dem Weg hin bliebt es aber leider nicht bei Niesel... plötzlich einsetzender Platzregen , der dazu führte, dass auf der Autobahn niemand schneller als 60 Fahren konnte, machte meine letzten Hoffnungen auf etwas Sonne und trockene Füße zunichte. Jetzt hilft nur noch beten. Also schicke ich ein kurzes aber herzzerreißendes Stoßgebet gen Himmel und wer sagts denn?!
Wir finden prompt einen Parkplatz, öffnen die Wagentüren und tadaaa... da kommt doch tatsächlich die Sonne raus ♥


Ich mein das muss doch was zu bedeuten haben. Am Eingang des Geländes tummeln sich auch schon einige Menschen. Wir nehmen uns ganz fest vor erst einmal alles zu begutachten, bis wir uns für die ersten "Häppchen" entscheiden. Wichtig dabei ist: Von allem nur eine Portion und die wird geteilt! So kann man viiiiiiel mehr probieren.
Die Idee hält ganze 3 Minuten und wir stehen bei den ersten Pulled Beef Sandwiches bei der Futter Flotte an. Natürlich wird es brüderlich geteilt.


Einmal die Prinzipien über Bord geworfen halten wir die Augen nach einer Kleinigkeit auf. Man muss ja alles so planen, dass man in der Zeit auch so viel wie möglich probieren kann =D Sogar Getränke müssen erstmal warten. Die machen nur unnötig voll ^^
An einem kleinen Kaffeestand stehen drei Cakepop Maker... nur sind die Bällchen, die da herauskommen keine Cake Pops, sondern Parmesan-Reis-Bällchen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch noch verdammt gut duften. Der nächste Gang ist somit auserkoren. Gereicht werden nun sechs Bällchen mit einer unfassbar gut gewürzten Tomatensauce. Außen knusprig und innen weich und käsig (ja ich weiß, dass es dieses Wort gar nicht gibt).


Es folgt der erste Verdauungsspaziergang, bei dem wir uns einen Überblick über das Angebot machen wollen. Schnell steht fest, dass wir auf jeden Fall was beim Japaner und beim Libanesen probieren wollen. Die Burger, die es überall gibt sehen wirklich unheimlich lecker aus. Leider machen sie so schnell so satt, weswegen wir darauf verzichten. Eine Ausnahme müssen wir aber machen. Ein peruanischer Burger gefüllt mit knusprig gebratenem Schweinebauch, Zwiebeln, Koriander und Süßkartoffeln. Bedenken haben wir zunächst, weil die Tasche auf Sauce verzichtet. Aber weit gefehlt. Das Fleisch ist so saftig, dass man wirklich nichts vermisst.



Hätten wir bisher nicht alles durch zwei geteilt, wäre ich jetzt wahrscheinlich schon mehr als satt. Zum Glück haben wirs aber doch getan =) So stellte sich nach dem ausgelassenen Früchstück aber nur ein Sättigungsgefühl ein. Aber der Tag ist noch jung und das Wetter spielt (bis auf eine leichte Schauer) mit. Beim weiteren Schlendern entdecken wir dann den Stand, J.Kinski, an dem Vanessa besagtes Foto geschossen hat, welches uns überhaupt erst aus dem Haus gelocke. Hier müssen wir dann natürlich zuschlagen. Geworden ist es ein "Crazy Shogun". Und obwohl ich ehrlich sein muss und eigentlich nicht auf Wasabi stehe, war die leichte Wasabimajo der absolute Knaller!



Dann gibt erstmal wieder ein kleines Päuschen. Bisher kamen wir mit diversen Leuten ins Gespräch und viele haben das japanische Curry empfohlen. Aber erstmal ne Fritz Cola, bevor es weiter gehen kann.
Der nächste Stopp war also Kaizoku. Hier gibt es japanisches Curry. Wir hatten die Wahl zwischen Huhn und veganem Gemüsecurry mit Auberginen. Da der Herr Randale nicht wusste, ob er Auberginen mag, mussten wir das natürlich dann auch gleich testen. Und ja... er mags ;-)


So langsam stellt sich dann aber doch ein ziemliches Völlegefühl ein. Doch um jetzt aufzugeben sind wir keine 70km gefahren ^^. Wir haben uns dann vorgenommen wenigstens noch beim Libanesen einzukehren - "dann reichts aber wirklich" - Pustekuchen =D
Sich beim Gewürzbrot von Antiochia zu entscheiden war recht kniffelig. Zudem ist die Schlange vorher ziemlich lang, sodass wir ein bisschen Zeit haben, um das bisher Gegessene sacken zu lassen. Wir haben im endeffekt beide Pasten genommen, Käse, Petersilie, Minze, Tomate, Frühlingszwiebeln, Knoblauchöl und Sesam. Oh man... oh man... ich glaub das war das Beste, was wir an dem ganzen Tag gegessen haben (und wir haben viel leckeres verkosten dürfen).


Auf dem Weg zum Auto und diversen Empfehlungen später kommen wir doch noch an dem Stand mit Cidre-Fleisch vorbei. Stundenlang in Cidre eingelegtes Fleisch mit karamellisierten Zwiebeln und Senfkörnern. Leider nicht ganz mein Geschmack, aber der Herr Randale war schwer begeistert.


Alles in allem war es echt ein gelungener Mittag mit viel leckerem Essen, netten Menschen, guter Laune und einem leeren Portemonnaie. Satt (oder auch bis zum bersten voll) aber glücklich machen wir uns dann aber auch wieder auf den Heimweg, bevor wir doch noch zu einer weiteren Portion essbaren Glücks verführt werden. Gelohnt hat sich der Weg auf jeden Fall und vor allem hatte ich direkt am ersten Tag auch den passenden Einsatz für mein neues 50mm Festbrennweitenobjektiv ♥ Das kam nämlich heute morgen ganz unverhofft schon mit der Post. Angegeben war die Sendung erst für Mittwoch. Umso größer war die Überraschung.

Also wenn du demnächst ein Street Food Festival in deiner Nähe hast, denk nicht lange nach. Geh hin und lass dich von all deinen Sinnen berauschen!





Freitag, 20. März 2015

Falafel





Wir haben hier in der Nähe eine Dönerbude, die auch eine wahnsinnig gute Falefeltasche anbietet. Leider kommt man da viel zu selten hin und haben uns deswegen gedacht, dass es doch gar nicht so schwer sein kann die kleinen Dinger selbst zu machen. Und es ist wirklich nicht schwer. Überzeug dich ruhig selbst ;-)



Für etwa 30 Falafeln benötigst du


  • 1 große Dose Kichererbsen
  • 3/4 Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • wenn du magst noch etwas Koriander
  • 1 EL Mehl
  • 3 EL Semmelbrösel/Paniermehl
  • Ei (M)

Und los gehts. Lass die Kichererbsen abtropfen und spül sie gut durch.
Püriere sie dann zusammen mit der Zwiebel, dem Knoblauch und der Petersilie (und falls du magst auch dem Koriander). Ich habe dabei gemerkt, dass mein Pürierstab leider nicht so stark ist, wie ich ihn gerne hätte. Wieder ein Gerät auf meiner Wunschliste mehr ;-)


Rühr dann das Ei, das Mehl und die Semmelbrösel unter. Jetzt sollte sich die Masse gut rollen lassen. Ich habe festgestellt, dass es nicht nur sauberer, sondern auch deutlich einfacher ist, wenn man die Masse erst einige Zeit stehen lässt und die Falafelbällchen dann mit Einweghandschuhen rollt.

Jetzt solltest du etwa 30 rohe Falafelkügelchen vor dir liegen haben und jetzt wirds lustig und es stellt sich die Frage: Brät das noch oder frittiert das schon? ^^

Befülle eine Pfanne mit möchlichst hohem Rand etwa 2cm mit Sonnenblumenöl und erhitze dieses. Ob es heiß genug ist oder nicht, testest du am besten mit dem Stiel eines Holzkochlöffels. Wenn Bläschen am Stiel blubbern, kanns los gehen. 

Keine Sorge, die Bällchen müssen nicht schwimmen und brauchen nicht unheimlich viel Platz. Du kannst also eine ordentliche Portion Falafeln in die Pfanne geben. Sobald sie schön goldbraun sind, kannst du sie vorsichtig wenden.

Und nein, sie schwimmen nicht in Luftpolsterfolie ;-)

Sobald sie fertig sind, kannst du sie vorsichtig auf ein Kücherkrepp/ etwas Küchenrolle legen und kurz abtropfen lassen.

Besonders lecker schmecken sie im Wrap oder im Fladenbrot mit Krautsalat, einem Joghurt-Minz-Karotten-Dipp und frischem Salat (Blattsalat, Tomate, Gurke). Aber auch zu Bulgursalat sind sie wirklich sehr zu empfehlen. Perfekt dazu ist dann Hummus, gerne auch mit Kürbis (wem das zu viel selber machen ist... das Kürbishummus von Aldi schmeckt auch gut dazu ;-) )



Ich wünsche dir viel Spaß beim nachkochen und guten Hunger

P.S. Ich freu mich immer über Bilder, falls du etwas nachgebacken hast =)






Mittwoch, 18. März 2015

[Nachgebacken] Zimtschneckenkuchen ohne Hefe

Morgens vor dem Frühstück sag ich noch vor der ersten Tassee Kaffee zu meinem Freund: "Boah... irgendwie hab ich heute derbst Lust auf Zimtschnecken. Aber ich hab keine Hefe mehr im Haus und bin auch irgendwie zu unmotiviert den Teig gehen zu lassen." Dabei scrall ich, wie so oft, durch meine Timeline bei Instagram und auf einmal trifft es mich vollkommen unvorbereitet. Ein Bild von Jeanny aka Zucker, Zimt & Lieb. Ein Stück Kastenkuchen aber was sind denn diese seltsamen Linien da drin? Das sieht doch aus wie... das kann doch nicht sein... ist das wirklich?
JA! Es ist wirklich das, was ich denke, was es ist.
Zimt!



Oh mein Gott ich glaub ich bin im Himmel. Leider hab ich nicht genug Zeit, um zu checken, ob ich alles im Haus hab. Das muss bis später warten. Den Tag über manifestiert sich dann der Wunsch nach Zimtschnecken so unfassbar heftig, dass ich es zu Hause nicht mehr aushalte. Noch bevor ich die Schuhe aus habe, durchwühle ich auch schon den Küchenschrank, denn es könnte ja sein, dass ich direkt nochmal los muss und ich denke ja hin und wieder auch mal praktisch.
Wunderbar, alles da. Es kann los gehen, womit sich das mit den Schuhen dann wohl erledigt hat. Jacke aus, Tasche in die Ecke... an die Schüssel, fertig, LOS!

 Jetzt schnell
  • 225g Butter, weich
  • 200g Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • 4 Eier
  • 325g Mehl
  • 1 TL Backpulver und
  • 3EL Milch
  • 60g Zucker (naja okay bei mir sinds bestimmt 75g)
  • 1 EL Zimt (oder auch mehr ^^)
aus den Schränken und Schubladen gezogen und ab geht die Post. Und das schöne ist das Ganze geht auch noch echt schnell!
Im Eifer des Gefechts fällt mir auf, dass ich wahrscheinlich der einzige Mensch auf dieser Erde bin, der keine 0815 Königskuchenform hat und für ne Brotform könnt das etwas wenig Teig sein. Naja dann wird es halt ein Gugelhupf ;-)

Also direkt die Form ausgefettet, bemehlt und die Küchenmaschine aus dem Schrank gezogen.

Ich fange also wie immer mit dem Vorheizen des Ofens an. 175°C Ober- Unterhitze. Danach wandern Butter, Zucker und Salz in die Schüssel und werden cremig gerührt. Die Eier folgen nacheinander. Ist das erste komplett untergezogen, folgt das Nächste und so weiter.

Währenddessen wiege ich die restlichen Zutaten ab, siebe Mehl und Backpulver und mische alles rasch mit in die Schüssel. Als letztes folgt die Milch. Wichtig... das Mehl jetzt nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag unterrühren. Aber das gilt ja eigentlich für jeden Kuchen.

Jetzt geht das erste Drittel Teig direkt in die Form und die Hälfte der Zucker-Zimt-Mischung gut verteilt oben drüber. Jetzt mit weniger Vorsicht, als nötig ungeduldig das zweite Drittel Teig oben drauf, wieder Zimtzucker, wieder Teig und zu guter letzt noch schnell ein kleines Portiönchen Zimtzucker für die Kruste oben drauf.

Das aller schlimmste folgt aber erst jetzt. Warten... auf Kuchen... und es riecht so schnell so herrlich nach Zimt... ich lenke mich ab und raffe mich auf schonmal alles zu spülen. Der Kuchen braucht etwa 1 Stunde. Wie soll ich das nur aushalten? In der Zeit werde ich zur Freude des Herrn Randale zum rabiaten Putzteufel und endlich... der Wecker klingelt, die Stäbchenprobe zeigt keine restlichen Krümel mehr und somit kann das Schätzchen raus ♥



Natürlich vrebrenne ich mir vor lauter Hektik die Pfoten, aber das kann ich noch verschmerzen.
Bis er kalt genug ist, um ihn anzuschneiden bereite ich schonmal ein bisschen Deko vor. Zerschnibbel Marshmellows und schmelze Schokolade. Ein bisschen hin, ein wenig da und hier noch was oben trauf und tadaaa... fertig ist das Schmuckstück.

Endlich kann er auch angeschnitten werden ♥ Da ich etwas unwirsch war beim verteilen des Teiges, mutet er nun ehr einem Marmorkuchen an. Auch nicht schlimm. Schmecken tut er auf jeden Fall super. Sogar ganz ohne Sahne!


Ich hoffe ich konnte dich ein wenig anstecken und wünsche dir viel Spaß beim nachbacken ♥



Dienstag, 17. März 2015

[Lecker Bakery] Schokokaramell #rudelbackenahoi

Die liebe Rebecca von Rehlein backt hat zum Rudelbacken AHOI aufgerufen. Der Grund ist ganz einfach. In ihrem Praktikum hat sie selbst mit Hand anlegen dürfen. Die Zeitung ist also irgendwie ihr Baby ;-)
Deshalb hat sie zum großen nachbacken aufgerufen. Leider habe ich zunächst keinen Platz ergattern können, bin aber durch (wahrscheinlich) höhere Mächte doch noch nachgerückt ♥




Zugelost wurde mir das Rezept Nr. 18, auch bekannt als Schokoladen Karamell. Ich hab mich wirklich schon sehr drauf gefreut, da ich im Januar schon einmal ein Karamell gekocht habe und es wirklich unheimlich lecker war =)

Ich hab mich also in die Vorbereitungen gestürzt und... versagt würde ich es nicht nennen, aber es ist nicht das dabei herausgekommen, was herauskommen sollte. Jetzt muss ich sagen: zum Glück. Denn bei uns gibt es derzeit unfassbar guten Schoko-Karamell-Aufstrich. Schmeckt sowohl auf Brot, als auch auf Pfannkuchen, Waffeln und in Zimtschnecken ♥ Ja das habe ich alles schon getestet ^^


Eigentlich ist das Rezept ganz einfach und ich habe es jetzt schon 2 mal gemacht (mit verschiedenen Sorten Schokolade)


Du brauchst neben etwa 1 3/4 Stunden Zeit:


  • 75g Butter
  • 350g Zucker
  • 600g Schlagsahne
  • 150g Zartbitterschokolade

  • Backpapier
  • eine eckige Backform 24x24cm, alternativ eine große Auflaufform 


Lass die Butter in einem großen Topf oder einer Pfanne schmelzen. Ich hab beim ersten mal einen definitiv zu kleinen Topf verwendet ^^ Füg dann den Zucker hinzu und lass diesen bei mittlerer bis kleiner Temperatur goldbraun karamellisieren. Die Masse darf nciht zu dunkel werden. lass dir lieber etwas mehr Zeit und dreh die Temperatur noch etwas runter.

Sobald das/der Karamell die Richtige Farbe hat, lösche ihn vorsichtig mit 600g Schlagsahne ab. keine Sorge, die Geräusche, die die Masse jetzt macht,sind schon richtig so ;-).
Lass die Masse kurz aufkochen und dann für ca. 1 1/4 Stunden köcheln. Dabei immer wieder umrühren, damit das Ganze nicht zu dunkel wird. Zum Schluss solltest du neben dem Topf stehen bleiben und ständig rühren.

Ich fürchte, dass ich hier entweder das/den Karamell nicht stark genug köcheln lassen, oder die zeit hier einfach nicht ganz hinkommt, wobei bei Versuch zwei auch eine längere Köchelzeit an der Konsistenz nicht verändert hat.

In den 1 1/4 Stunden hast du dann genug zeit um 150g Zartbitterschokolade zu hacken und die Backform mit Backpapier auszulegen. Im ersten Versuch habe ich Ritter Sport verwendet, im zweiten dann eine 85%ige, teure Schokolade.
Diese Schokolade kannst du anfangen im Wasserbad schmelzen zu lassen, wenn das/der Karamell noch etwa 15 Minuten zu köcheln hat. Dann hat die Schokolade noch etwas Zeit wieder abzukühlen.
Wenn das/der Karamell dann soweit ist, füge die Schokolade unter rühren hinzu und lass es noch ein letztes mal kurz aufkochen.

Fülle jetzt die Masse in die mit Backpapier ausgelegte Form und lass sie über Nacht abkühlen.
Im besten Fall kannst du die Platte dann am nächsten Tag stürzen und in Stücke schneiden/brechen. Falls die Masse auch bei dir nicht so fest wird, wie bei mir, kein Problem. Koche ein paar Gläser mit Twist-Off-Deckel aus und fülle den Karamell in die heißen, aber trockenen Gläser. Die Masse sollte jetzt mindestens 2 Monate haltbar sein






Samstag, 7. März 2015

Nutellablume

Nicht erst seit dem Welt-Nutella-Tag geistert die sagenumwobene Nutellablume durchs Internet. Natürlich musste ich sie früher oder später auch mal nachbacken. Und da meine lieben Kollegen sich immer so unfassbar darüber freuen, wenn ich etwas mit zur Arbeit bringe, habe ich den letzten Karnevalstag dieser Session (ja das heißt so, ich hab mich nicht verschrieben ;-) ) genutzt, um eben diese zu backen. Auf Grund von fehlender Zeit muss ich mich jetzt schon mal für die folgenden Fotos entschuldigen. Ich muss dazu allerdings auch sagen, dass ich euch hier nur die ungeschönte Wahrheit zeige. Die Arbeit mit Nutella ist alles, aber nicht sauber und ordentlich. Schoki an den Fingern, den Klamotten und im Gesicht können hier durchaus zur Tagesordnung gehören ^^



Leider handelt es sich hier nur um einen kleinen Schnappschuss bei nur semi tollem Licht. Natürlich werde ich ein schöneres Foto beizeiten nachreichen =)

Die Zubereitung ist einfachere, als zunächst gedacht.

Für eine Blume benötigst du:


  • 500g Mehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml Milch, lauwarm (NICHT heiß!!!)
  • 100g Zucker
  • 80g Butter, weich
  • knapp 1 kleines Gläschen Nutella oder andere Nuss-Nougat-Creme
  • 1 Ei (zum bestreichen)
Wer kein Nutella mag, kann an dieser Stelle auch 100g sehr weiche Butter und Zimt-Zucker nach gutdünken nehmen =)
  Zunächst fangen wir mit dem Hefeteig an...

Lös dafür die Hefe in der lauwarmen Milch auf und rühr den Zucker schon einmal mit ein und lass das Ganze ein paar Minuten stehen.
Siebe das Mehl in eine Schüssel und gib schonmal die Butter hinzu. Jetzt kann auch schon die Hefe-Milch-Mischung hinzu gegeben werden und alles zu einem geschmeidigen Teig verknetet werden (Knethaken des Rührgerätes/der Küchenmaschine benutzen).
Falls der Teig noch zu sehr an den Händen klebt, musst du evt noch ein wenig Mehl mit unterkneten.

Gib jetzt den Teig in eine saubere Schüssel, decke sie  mit einem Küchentuch ab und lass den Teig an einer warmen (nicht heißen) Stelle etwa eine Stunde gehen.
Jetzt sollte sich das Volumen des Teigs mindestens verdoppelt haben.

Jetzt kannst du den Ofen schonmal vorheizen. 180°C Ober- Unterhitze oder 160°C Umluft.

Teile den Teig in 4 gleichgroße Stücke und roll das erste Teigstück auf einer bemehlten Fläche so rund wie möglich aus. Nimm dir jetzt einen großen Essteller oder etwas anderes großes rundes und leg es auf den Teig und schneide die Überreste ab. Am besten arbeitest du direkt auf einem Backpapier, weil es doch ziemlich kompliziert ist die Blume nachher umzuwuchten ;-)


Bestreiche nun die ganze Fläche großzügig mit Nutella. Falls das Nutella zu fest ist, stelle es einfach vorher kurz auf die warme Heizung.



Jetzt roll einfach die nächste Portion Teig aus und verfahre genau, wie beim ersten. Denk daran die Fläche ordentlich zu bemehlen, sonst wird es schwierig den Teig von der Platte zu lösen. Falls sich dein "Teigkreis" verzieht, kein Problem... leg ihn einfach mittig auf den ersten und zieh ihn vorsichtig bis zum Rand des ersten und drück ihn am Rand vorsichtig fest. Jetzt kommt das Nutella wieder zum Einsatz.
Dann folgt die dritte und die vierte Lage.Auf die vierte und letzte Lage kommt nun aber KEIN Nutella mehr!


(Ja ich reiche WIRKLICH noch schönere Fotos nach =D)

Platzier jetzt ein Glas in der Mitte deines Teiges und drücke es leicht an. Schneide nun den Teig auf jeder Seite ein mal bis zum Glasrand an (s. schlechtes Foto ^^)


Teile nun jedes Viertel in vier gleichgroße Teile. Jetzt solltest du 16 etwa gleich große Stränge haben. Nimm nun immer zwei nebeneinander liegende Stränge und drehe sie jeweils zwei mal nach außen (also den linken linksrum und den rechten rechtsrum).


Und du siehst schon, dass es langte nicht so sauber und ordentlich ist, wie viele Fotos es einem glauben machen wollen ^^
Wenn du die Stränge jetzt 2 mal gedreht hast, dann nimm dir die beiden Enden und drücke sie leicht aneinander und wiederhole das mit den restlichen 14 Stück ;-)



So in etwa sollte das Ganze bei dir dann aussehen.


Verquirl nun das Ei und bestreiche die Blume ausreichend =) Danach darf sie für etwa 30 Minuten in den Ofen.
Behalte sie aber unbedingt im Auge!!! Sonst wird sie ganz schnell viel zu dunkel und ist ungenießbar. Und das wäre ja viiiiiel zu schade ums leckere Nutella.



Wenn sie so aussieht, war sie definitiv zu lange im Ofen =D Und dabei hab ich diese Blume backen wollen, um bessere Fotos zu schießen... ist dann wohl gewaltig in die Hose gegangen ;-) Aber naja was solls. Es wird sicher bald einen neuen Versuch geben.
Mit viel Glück sogar mit besserem Licht, da ich vorhabe mir die Tage eine Tageslichlampe zu kaufen, um unabhängiger zu sein. Leider haben wir in unserer Wohnung nämlich echt bescheidenes Fotolicht =(

Eine weitere Alternative zur Nutellablume sind übrigens Nutellazöpfe. Wie die gemacht werden, zeig ich euch dann nächste Woche. So viel sei gesagt... sie gehen noch etwas schneller und für Menschen, die Angst vor Hefeteig haben, funktioniert hier auch die Fertig-Hefeteig Alternative aus dem Kühlregal ;-)