Samstag, 21. September 2013

[Motivtorte] Super Mario Kuchen

Wir wissen ja, dass alle Männer innerlich noch Kinder sind. Deswegen lag es nicht fern zum 30ten Geburtstag eines Freundes eine "Kindertorte" zu verschenken. Und was passt am besten zum einem "Kind" Baujahr 83? Zur Generation Game Boy und Mario Kart natürlich ein Super Mario Kuchen =)







Mir fehlte dann aber die Zeit und zuweilen auch Material, um was großes zu machen. Also war ich auf das angewiesen, was ich noch zu Hause hatte. Grünes und schwarzes Marzipan, ein Päckchen weißen Fondant, etwas Orange, Rosa...

Da bleiben dann nicht alle Optionen offen ^^ Aber hey... Pilze gehen immer =) Und da das Geburtstagskind mit fast 2 Meter groß genug ist, habe ich mich gegen den roten Pilz entschieden.
Ein Leben schien mir da durchaus sinnvoller.
Leider habe ich keinen quadratischen Blumentopf in Maueroptik mit Fragezeichen drauf gefunden, sonst hätte ich den bestimmt für die Stilsicherheit mit eingebaut. Aber man findet dann halt doch nicht alles im Internet ;)

Aber hey... ein IKEA Topf geht durchaus auch, beklebt mit Lebensmittelkleber und Fondantsternchen. Die Blume ist jetzt leider nicht ganz Farbecht, aber ich wollte nicht noch mehgr Päckchen aufmachen. Gibts die halt mal in Rosa-Orange, statt Rot-Gelb =D
Ein kleiner roter (rosa) Pilz musste dann aber doch her. (nein er hat nicht als Minipilz fungiert. Zumindest ist das Geburtstagskind beim Verzehr nicht geschrumpft ^^)
Zuletzt durften natürlich auch die Bombombs nicht fehlen.

Des Beschenkte hat sich auf jeden Fall sehr gefreut =) Passte jetzt nicht so zum Oktoberfestthema des Abends, kam aber trotzdem super an



Freitag, 20. September 2013

Mürbeteig

Mürbeteig ist die Basis für viele verschiedene Torten und Kuchen.
Ich benutze ihn zum Beispiel immer für Omas guten Erdbeerkuchen, als Untergrund für eine Wickeltorte und aus den Resten backe ich in der Regel Kekse zum Kaffee =) Die lassen sich nämlich super in Milchkaffee tunken, ohne gleich abzubrechen ^^




Ihr braucht für einen 28er Boden etwa:

  • 375g Mehl
  • 250g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 2 Päck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
Und ihr braucht nicht mal eine Küchenmaschine.
Alles in einen Topf und dann ist Fingerspitzengefühl gefragt. Andere nennen es auch rohe Gewalt ;) Einfach so lange kneten, bis sich eine schöner, griffiger Teigklumpen bildet. Falls der Teig zu sehr klebt, war das Ei wahrscheinlich zu groß. Aber kein Problem! Einfach etwas mehr Mehl unterkneten.

In der Regel habe ich bei der Menge noch Teig über. Einfache Ausstechplätzchen eignen sich in dem Falle super.

Montag, 16. September 2013

erst Schäufele, dann legendäre Erbsensuppe...

Schäufele, Schäuferle, Schäuferla, Schäufala oder Schäufelchen... nennt es wie ihr wollt.

Ich stehe auf jeden Fall die Tage an der Fleischtheke meines Vertrauens und freu mich wie Bolle, weil Schäufele im Angebot ist. Vor mir stehen noch drei Kundinnen und niemand von ihnen wusste, was das ist, geschweige denn, wie man es zubereitet.
Die Verkäuferin konnte sich dann ein Grinsen nicht verkneifen, als ich mit meinen 27 Jahren angefangen habe den älteren, gut betuchten Damen zu erklären, was das ist und was man damit macht ;)

Scheinbar ist Schäufele aber generell nicht ganz so bekannt. Ein weiterer Grund euch alle in mein Geheimnis einzuweihen =)
Zunächst einmal zum was ist das... also beim Schäufele handelt es sich um die flache Schweineschulter. Hier bei uns im Rheinland wurde sie vorher gepökelt und man bekommt sie ohne Knochen oder Schwarte.
Das Beste ist, dass ihr gleich für 2 Tage kochen könnt. Wie, das zeig ich euch gleich

Ihr braucht:

  • 1 Schäufele
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Stange Porree
  • 1 Stück Sellerie
  • 1 Lorbeerblatt
  • Pfeffer und
  • WICHTIG!!! KEIN SALZ!!!
Schneidet den Porreein Ringe und die Zwiebel in ganz große Würfel (also so in 8 Teile). Der Sellerie kann am Stück bleiben und schmeisst alles in nen großen Kochtopf. Ordentlich Pfeffer dazu und dann 3 Stunden köcheln lassen. (Nein... jetzt bloß nicht die Brühe weg kippen!!!)

Danach ist das Fleisch super zart und fällt fast von allein auseinander. Ich liebe dazu Kartoffelknödel und eine kräftige braune Sauce. Gerne auch Rotkohl.

Aber das wichtigste ist, was mit den Resten passiert.
Denn falls es einmal dazu kommen sollte, dass ihr noch etwas von dem Fleisch übrig habt, dann kocht doch einfach die beste Erbsensupper der Welt daraus. Und ich meine ich muss es wissen... immerhin hasse ich Erbsen in der Regel wie die Pest ^^

Ihr braucht:


  • die Schäufelereste
  • 1 Packung Schälerbsen
  • etwas getrockneter Majoran
das Ganze gebt ihr einfach in den Sud, in dem Ihr das Schäufele eben noch gekocht habt. Lasst Alles ca. 1 Stunde garen, bis die Erbsen bissfest sind (oder macht es wie ich und lasst es dann doch noch ein Paar Minuten weiter kochen ^^)
Evt. mit etwas Brühe, Fondor und Maggie abschmecken. Dann die Reste vom Schäufele zerrupfen und mit zugeben.

Lasst es euch schmecken!

Übrigens... die Suppe lässt sich auch 1a einfrieren

Wunderkuchen

Dieses Rezept ist berühmt berüchtigt und unsagbar wandelbar. Eine ideale Grundlage für jede Motivtorte.
Ihr braucht für eine 26er Form:


  • 300g Mehl
  • 200g Zucker
  • 4 Eier
  • 200 ml Öl
  • 1 Päckchen Backpulver und
  • 200 ml Flüssigkeit
und hier liegt der Vorteil. Die Flüssigkeit kann alles sein. Orangensaft, Milch, Eierlikör, Bananensaft, Schokolikör, Kokosmilch, Maracujasaft, Kakao... ganz egal. Hauptsache flüssig und lecker ;)

Schlagt zuerst den Zucker und die Eier schaumig und gebt danach das Öl und die Flüssigkeit dazu. Alles kurz verrühren und dann das Mehl mit dem Backpulver unterheben, bis ein schöner cremiger Teig entsteht.

Bei ca 180°-200°C (je nach Ofen hier ist es Ober-Unterhitze) ca 45 Minuten backen (Stäbchenprobe bitte nicht vergessen)

Gerade der Kuchen bietet sich an, um die Isolierung der Backform einmal auszuprobieren ;)

Thai Curry

Ich liebe Thai Curry. Nur kann ich leider nicht ganz so scharf essen, wie ich es gerne würde. Meinem Freund hingegen kann es in der Regel gar nicht scharf genug sein. Die Lösung heißt: gelbes Curry. Es ist so scharf, dass ich es noch ertrage und für meinen Freund leicht mit einem Klecks rotem Curry nachzuwürzen.
Dazu kommt, dass man einfach alles rein schmeissen kann, was man grade so findet. Tomate, Paprika, Pilze, Aubergibe, Süßkartoffel oder oder oder. Ganz wie es euch beliebt, bzw. was der Kühlschrank her gibt ;)

Also ihr braucht:

  • 1 EL Currypaste (wer mag auch mehr)
  • 1 Dose Kokosmilch, ungesüßt
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • 1 Tasse heißes Wasser
  • 2 Paprika
  • 2 Tomaten
  • 5 große Champignons
  • 400g Hähnchenbrustfilet
als Beilage bietet sich in der Regel Reis an

Diesen kocht ihr einfach schonmal ganz normal. Dann wascht ihr das Fleisch und würfelt es relativ klein, um es danach scharf anzubraten.

Gemüse waschen, in Stücke/Würfel schneiden und kurz anbraten.
Wer möchte kann jetzt noch einen Stiel geschältes und aufgebrochenes Lemongrass dazu geben. Ich lass das mitlerweile weg, weil meine Currypaste schon sehr limonig ist.

Jetzt könnt ihr Kokosmilch in einem Topf erhitzen und die Currypaste und den Zucker einrühren. Wasser, Sojasauce udn bei Bedarf das Lemongrass hinzu geben und das ganze kurz aufkochen lassen.
Gebt noch etwas Salz hinzu und dann kann auch schon das Gemüse und das Fleisch mit in den Topf.

Alles nochmal 10 Minuten köcheln lassen. Wer mag kann alles jetzt noch mit Zitrone und Koreander abschmecken. Und tadaaa... fertig.
Ich rühre den Reis gerne shcon komplett in den Topf. Hübsch ist es aber natürlich auch mit einem gestürzten Reiskügelchen, dekoriert mit einem Stängel Koreander und dem Thai Curry drum rum ;)

Guten Hunger und viel Spaß beim nachkochen ♥


Fotos folgen in den nächsten Tagen

Sonntag, 15. September 2013

Backform vorbereiten

Ja ich weiß... Aluminium ist ein Rohstoff, den man nicht gedankenlos verschwenden sollte, aber leider braucht man Alufolie immer wieder zum Backen. Unter anderem, um Backformen vorzubereiten. Ihr kennt das sicher alle... ihr backt den Kuchen, er bildet eine riesen Kuppel und beim weiter verarbeiten habt ihr einiges, was ihr nicht gebrauchen könnt. Ich kann von den Resten aber auch nicht immer Cake Pops machen ^^
Einfacher ist es, wenn ihr versucht, dass der Kuchen möglichst grade hochbackt.
Dafür braucht ihr eine Bahn Aluminiumfolie, die etwas länger ist, als der Außenring der Backform. Darauf legt ihr einige Stücke feute bis nasse Küchenrolle. Ich falte sie immer in 3 Teile und verwende etwa 3x3 Blätter. Diese 3 Päckchen lege ich dann längst auf die Alufolie und falte diese einmal von oben nach unten und einmal von unten nach oben, sodass es so aussieht, wie auf dem Bild ;)
Legt die Folie nun um die Backform und fixiert das Ganze. Entweder rollte ihr die Folie ganz straff ein, sodass sie fest ist, oder ihr kauf euch eine hitzebeständige Klammer. Im Notfall tun es auch Haarklämmerchen, die nicht mit Plastik oder Lack überzogen sind. Hauptsache ist, die Folie ist schön straff und an der Stelle, an der ihr die Folie fixiert, darf kein riesen Knubbel sein, damit der Kuchen an dieser Stelle nicht anders isolier ist, als an den anderen.
Jetzt könnt ihr den Teig einfüllen und backen. Achtet hier aber auch darauf, dass ihr den Teig gleichmäßig verteilt und streit ihn gegebenenfalls glatt. Ihr werdet sehen, der Kuchen backt viel schöner und grader hoch, als sonst.
Ach nicht wundern, wieso ich die Form nicht mit Backpapier ausgelegt habe... Ich arbeite in der Regel mit super Backspray. Das verhindert jedes Ankleben oder Anbacken, sodass ich darauf versichten kenn. Lediglich am Boden hab ich meistens ein Stück in den Rahmen der Springform geklemmt ;)
Wichtig ist noch, dass ihr nicht zu sparsam mit dem Küchenkrepp umgeht. Wenn ihr zu wenig benutzt, ist es zu schnell ausgetrocknet und der Kuchen beginnt wieder eine Kuppel zu formen. Das liegt an der wärmeverteilung. Der Teig an den Rändern wird durch die Hitzeverteilung schneller gar und geht nicht weiter hoch, während der innere Teil seine Hitze hauptsächlich vom Boden her bezieht. Er braucht wesentlich länger, um gar zu werden und geht in der Zwischenzeit weiter auf und so bildet sich diese Kuppel, die jeder kennt.

Es gibt auch eine Variante, bei der man ein altes, nasses Küchenhandtuch um die Form wickelt, aber irgendwie ist mir das zu unsicher. Ich glaube ich hätte immer Angst, dass mir das Handtuch in Flammen aufgeht ^^

Ich wünsch euch dann mal viel Spaß beim ausprobieren. Bei Fragen stehe ich euch wie immer gerne zur Verfügung =)







Samstag, 14. September 2013

[Motivtorte] Just Married

Gester, am Freitag, den 13ten haben ganz liebe Freunde von uns ihren 7ten standesamtlichen Hochzeitstag mit einer erneuten, großen Hochzeit gefeiert. Zum Glück hatten wir nach den ganzen Regentagen sagenhaftes Glück mit dem Wetter.

Da stand natürlich die Frage im Raum, was man denn so schenken könnte. Naja was heißt im Raum stehen... sie drängte sich förmlich auf ;)
Natürlich Kuchen... und natürlich nicht nur einen! Deswegen haben die beiden rund 70 Cake Pops bekommen, angelehnt, an den Farbkleckskuchen mit dem Bärchen drauf ;), dazu noch eine Legohochzeitstorte und ein Erdbeerherz mit 1kg Erdbeerdeko drum rum =D

Gefreut haben sich die beiden zum Glück total (naja war ja auch des Kuchenbuffets wegen abgesprochen ^^) und auch alle anderen Gäste waren hellauf begeistert =)


Und natürlich will ich auch euch das Ergebnis nicht vorenthalten





Das Erdbeerherz ist ganz klassisch aus einem Mürbeteig mit belegten Erdbeeren und Tortenguss, den ich mit Wasser und etwas Himbeersaft angesetzt habe. Die Himbeere unterstreicht den Geschmack der Erdbeere dezent aber wirkungsvoll






Gefüllt ist die Legotorte mit einem Schokoladenkuchen und Nougat-Nutellacreme in der unteren Etage und einem Zitronenkuchen mit Zitronencreme in der oberen Etage. Beide wie gewohnt mit Zartbitter-Ganache umhüllt und weißem Fondant ummantelt. Die Dekoration besteht auf Wunsch der Braut aus echten Legosteinen und einem dazu passenden Brautpaar.
Eigentlich war statt der Nougatfüllung eine Himbeerfüllung geplant, doch irgendwie wollte mir die Creme nicht so recht gelingen =(
Trotzdem ist die Torte super weg gegangen und kam bei allen Gästen gut an.





Die Farbklecks-Cake Pops sind aus bunt eingefärbtem Rührteig und Frischkäse, mit Zartbitterschokolade überzogen und mit Candy Melts dekoriert.
Die Kinder haben sich natürlich gleich drauf gestürzt, aber auch die Erwachsenen waren alle neugierig und so war es nicht überraschend, dass nicht einer dieser Köstlichkeiten übrig geblieben ist. Wer kann diesen Farben denn auch widerstehen? ;-)










Montag, 2. September 2013

Müsli-Bananen-Brot mit Datteln

Für dieses super leckre süße Brot braucht ihr Platz im Kühlschrank, 12 Stunden Zeit und


  • 1 Würfel frische Hefe (42g) oder 2 Päckchen Hefepulver
  • 100ml lauwarme Milch
  • 3 EL Zucker
  • 50g Butter, geschmolzen
  • 500g Mehl (405 oder 550) ich versuchs demnächst aber auch mal mit Dinkelvollkornmehl =)
  • 100g gemahlene Haselnusskerne
  • 3 Eier
  • 100g getrocknete Banane (halbwegs klein gebröselt)
  • 75g Schokomüsli
  • 8 Datteln ohne Stein






Zunächst löst ihr die Hefe und den Zucker in der warmen Milch und lasst das ganze 15 Minuten gehen. In der Zeit könnt ihr schonmal die Butter schmelzen.

Mehl und Haselnüsse in einer Schale mischen. In einer großen Rührschüssel dann die Eier verquirlen, die Butter hinzugeben und die Milchmischung unterrühren. Nun gebt ihr die Mehlmischung dazu und fangt an zu kneten. Ob mit den Fingern, der Küchenmaschine oder dem Handmixer ist dabei egal (ihr solltet nur bei der elektrischen Variante Knethaken verwenden ;) )

Wenn der Teig soweit fertig ist, mischt die Bananen, das Müsli und die klein geschnittenen Datteln mit den Händen drunter. Das macht ihr am besten auf eienr bemehlten Arbeitsfläche. Seid aber bitte vorsichtig, denn sowohl die Bananen, als auch das Müsli können ein sehr einschneidendes Erlebnis sein ^^


Den Teig in einer saubere Schüssel geben und 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Nehmt den Teig 1 Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank und knetet ihn noch einmal gut durch. Ich hab ein rundes Brot gebacken. Den Teig also einfach zur Kugel geformt und aufs Backblech gelegt und n Stündchen an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen und eine Schale mit Wasser unten in den Backofen stellen. Nach ca. 40 Minuten  ist das Ganze dann fertig.
Besonders lecker ist das Brot, bzw der Stuten noch leicht warm mit Nutella ♥


Ich wünsch euch viel Spaß beim nachbacken =)