Dienstag, 31. Dezember 2013

Snickers Cupcakes


Diese Cupcakes hab ich bei Danika von Dani's Cupcakes gefunden und musste sie natürlich sofort nachbacken und verbloggen. Hier und da hab ich ne Kleinigkeit geändert.
Ein Träumchen ♥ ;)

Was ihr für 12 Muffins braucht braucht, ist:


  • 250g Mehl
  • 50g Kakaopulver (Backkakao)
  • 2 TL Backpulver
  • 150 ml Buttermilch
  • 100g weiche Butter
  • 200g Zucker
  • 2 Eier und
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Fürs Topping:

  • 125g Butter
  • 200g Puderzucker
  • 4 EL Erdnussbutter
  • 2 EL Mascarpone
  • 14 Sahnemilchbonbons, wie Muh muh
  • 50 ml Sahne
  • etwas Butter für die Karamellsauce
  • oder ihr ersetzte die letzten 3 Punkte und verwendet Muh muh Brotaufstrich ;-)




Die Muffins selbst gehen bei mir auf jeden Fall auf die immer-wieder-backen-und-mit-allem-kombinieren-Liste.
Sie sind auch ganz einfach.

Heizt zunächst den Backofen auf etwa 160° Umluft oder 180° Ober-Unterhitze

Jetzte mischt ihr das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao und stellt es beiseite.
Schlagt dann die weiche(!) Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schön schaumig auf. Gebt nun nacheinander die Eier dazu.

Im nächsten Schritt gebt ihr nacheinander Buttermilch und die Mehlmischung hinzu. Das Mehl lässt sich übrigens wunderbar mit einem Einhand-Mahlsieb einsieben. So hat man immer die zweite Hand frei und nichts geht mehr daneben ;-)

Wenn ihr einen schönen, dicken Teig habt, ist alles richtig gelaufen. Legt euer Muffinblech mit Papierförmchen aus (ich habe Tulpenförmchen von DM genommen. Da kosten 24 Stück nur 1,99€) Nehmt euch nun 2 Löffel, einen Eisportionierer oder (wie ich es am liebsten mache) einem Spritzbeutel und verteilt den Teig auf die Förmchen.

Jetzt habt ihr 20-25 Minuten Zeit euch ums Topping zu kümmern, während eure Muffins ne Pause im Ofen machen.

Schlagt einfach Butter, Puderzucker miteinander auf und gebt dann Mascarpone und Erdnussbutter dazu, bis alles schön vermischt ist =)

Bevor es aber losgehen kann, müsst ihr ein kleines Loch in euren Muffin machen. Dafür gibt es extra Ausstecher, oder ihr nehmt so etwas wie einen Apfelentkerner oder ich machs mit einem kleinen Messlöffel von IKEA (die ich übrigens auch so nur empfehlen kann).

In dieses Loch füllt ihr nun ein Paar ungesalzene Erdnüsse und einen kleinen Teelöffel Muh muh Aufstrich.

Die andere Variante wäre, die Butter schmelzen und mit der Sahne erwärmen. Dann die Sahnemilchbonbons darin auflösen, bis sich eine schön klebrige Karamellmasse gebildet hat.

Zum Spritzen der Hauben habe ich eine M1 Rosentülle genommen. Ein Blech habe ich von innen nach außen, und eins von außen nach innen gespritzt (die Fotos sind vom außen nach innen Blech ;-) )
Also einfach die Creme in einen Spritzbeutel füllen und testen. Natürlich gehen auch andere Tüllen. Da könnt ihr nach eigenem Belieben rumexperimentieren =)

Dekoriert werden die Cupcakes jetzt mit Resten der Caramellsauce, Erdnüssen und Snickers-Scheiben.

Ich warne euch aber jetzt schonmal. Nach einem ist man sowas von pappsatt! Ich würde sogar (nach eigener Erfahrung) soweit gehen zu sagen, dass 1 Cupcake gut und gerne mal zwei ganze Mahlzeiten ersetzen kann :-D
Aber davon solltet ihr euch lieber selbst überzeugen ;-)



[Motivtorte] Taufe Nele

Sorry meine Lieben, dass ihr so lange nicht mehr von mir gehört habt, aber leider hatte ich während den Feiertagen nur wenig Zeit und außerdem stehen mein Blogger und ich ein wenig auf  dem Kriegsfuß -.-

In der Zwischenzeit bin ich jedoch nicht untätig gewesen. Die kleine Nele wurde am 15.12.2013 getauft und ich durfte die Torte machen ♥ Die Deko habe ich dann mit Neles Tante Alex gemacht.
Das war ein super lustiger Mittag, danke nochmal Alex =)
Von 100 verschiedenen Dekoideen, die wir und der Familienrat so hatten, hat es dann auch einiges auf die Torte geschafft ^^ Die Namenswürfel waren Pflicht, genau, wie das Taufdatum. Alles andere wurde dann spontan entschieden


Im Inneren findet sich ein Nusseckenboden und 2 Biskuitböden und eine super schokoladige Schokocreme. Drum herum gabs eine Zartbitterganache und eingedeckt wurde die Torte mit FunCakes Fondant in Marshmellow =) 

Ich liebe diesen Fondant und benutze ihr eigentlich immer. Neben der Tatsache, dass er sich einfach super gut verarbeiten und wirklich schön dünn ausrollen lässt, ist er bei mir mit 2€ pro 250g Preis-Leistungs-Sieger.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Kirsch-Streusel

Ein Kollege meines Freundes hat sich zum Geburtstag dieses Jahr Kirschstreusel gewünscht. Mein Freund hat sich natürlich sofort angeboten. Immerhin kann ich dann mal wieder backen und er muss den Kuchen nicht selbst essen ^^ Deswegen habe ich mich heute sozusagen in der Küche eingeschlossen und orgens früh schon los gelegt.

Jetzt stellte sich aber natürlich die Frage:
Welchen Kischstreusel mach ich nur? Es gibt soooo viele Variationen. Mit Mürbteig, Rührteig, Hefeteig, als Muffins, Cupcakes, Cakepops etc. Da ich mich nicht entscheiden konnte, hab ich gleich 3 verschiedene gebacken.




Beim ersten Rezept, das ich euch vorstellen möchte, habe ich mich von maraswunderland inspirieren lassen. Ich habe es nur etwas abgeändert.

Ihr braucht für eine 26er Springform:


  • 370g Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 130g Zucker +
  • 1 EL Zucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 2 Gläser Sauerkirschen (720ml)
  • 1 Päckchen Puddingpulver (Vanille) und
  • 1/2 TL Zimt
  
Für den Teig 200g Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben. 70g Zucker, 100g kalte Butter und das Ei unter kneten. Ich benutze zunächst die mit Knethaken bestückte Küchenmaschine und knete später von Hand weiter. Wenn ihr einen schönen, geschmeidigen Teig habt, habt ihr alles richtig gemacht ;)
Jetzt könnt ihr den Ofen schonmal auf 175°C vorheizen

Den Teig könnt ihr jetzt ausrollen und und in eine gefettete 26cm Form geben. Drückt dabei vorsichtig den Teig am Rand fest. Für besseren Halt wandert der Boden jetzt erstmal in den Kühlschrank.



Lasst die Kirschen abtropfen und haltet 250ml Kirschsaft zurück. Um die Kirschen anzudicken nehmt ihr jetzt 4EL von dem vorher abgemessenen Kirschsaft und rührt 1 EL Zucker und das Puddingpulver hinein. Den restlichen Saft könnt ihr in der Zeit schonmal aufkochen lassen. Zieht dann den Topf von der Platte und rührt das Puddinggemisch vorsichtig ein. Lasst alles nocheinmal ganz kurz aufkochen und schüttet dann die Kirschen hinein.


Rührt vorsichtig ein bisschen drin rum und verteilt die Masse dann schön gleichmäßig auf dem Boden.



Für die Streusel mischt ihr jetzt 170g Mehl mit 60g Zucker, dem Zimt und 100g zerlassener (aber wieder abgekühlter) Butter. Falls die Masse noch zu weich ist, gebt noch etwas Mehl hinzu.


Verteilt die Streusel nun auf eurem Kuchen und schiebt ihn für etwa 50-60 Minuten in den Ofen.
Stäbchenprobe ist hier zwar was schwerer, aber durchaus machbar =D
Am besten schmeckt der Kuchen noch lauwarm mit Sahne oder Vanilleeis ♥


Vie Spaß beim nachbacken =)





Mittwoch, 4. Dezember 2013

Best Blog Award

Einige von euch haben vielleicht schon von ihm gehört... dem Best Blog Award.



Eigentlich ist er in dem Sinne kein Award, ehr eine Mischung aus Kettenbrief und Wanderpokal =)
Trotzdem freue ich mich riesig, dass mich sowohl Tina von pralinesurprise, als auch Michelle von michelliciousbaking nominiert haben. Ich habe das Logo immer mal wieder auf verschiedenen Blogs gesehen, muss aber gestehen, dass ich nicht genau wusste, worum es sich dabei handelt. Jetzt bin ich schlauer... und glücklicher =D

Das schöne an diesem Award ist, dass man auf der einen Seite die Gelegenheit hat sich selbst vorzustellen und vor allem, dass man so viel über die Menschen erfährt, deren Blogs man regelmäßig durchforstet ;) Außerdem haben soooo viele Blogs viel mehr Leser verdient. So macht ihr gleichzeitig ein klein wenig Werbung für eure Lieblingsblogs.


Und das sind die Spielregeln:

  1. Schreibe einen Post zu diesem Award, füge das Bild ein und Danke mit einem Link demjenigen, der dir den Award verliehen hat!
  2. Beantworte die 11 Fragen.
  3. Denke dir 11 weitere Fragen aus.
  4. Tagge 10 weitere Blogger, die unter 200 Leser haben.
  5. Sage den Bloggern bescheid, dass sie den Award bekommen haben.

Da ich gleich doppelt nominiert wurde, habe ich wohl 22 Fragen zu beantworten ^^

Tina wollte folgendes wissen 

1. Warum hast Du angefangen zu bloggen


Eigentlich habe ich nur damit angefangen, weil mich ständig Freunde nach Rezepten gefragt haben und ich irgendwann keine Lust mehr hatte die alle einzeln abzuschreiben. Ne Freundin meinte ich könnts ja auch einfach online stellen und ihr den Link schicken. Und das hier ist dabei herausgekommen. Seit Ende März mach ich das Ganze jetzt und mitlerweile nicht nur noch als Mittel zum Zweck =D
2. Was ist Dir wichtig beim Bloggen?


In erster Linie der Spaß. Wenn ich mal keine Lust zu schreiben habe, dann schreib ich nichts. Wenn ich auf einmal ganz viele Rezepte los werden will, auch kein Problem. Dann gibts halt mal 3 Stück an einem Tag.

3. Gehen wir davon aus, dass das Bloggen (und Thema des Blogs) Dein Hobby ist – hast Du noch weitere Hobbys?

In erster Linie steh ich in meiner Freizeit in der Küche. In der Regel vor oder im Backofen ^^
Zu meinen Größten Hobbys gehört aber auch meine geliebte Canon EOS 600D. An dem Kram mit der Food Fotografie arbeite ich noch, aber das wird schon. Nebenbei verschlinge ich Bücher wann und woimmer ich kann =)


4. Totensonntag ist durch, die Weihnachtszeit fängt an – was ist Dir gerade jetzt wichtig?

Klingt zwar doof, aber da ich grade in der Bewerbungsphase bin, ist mir ein Job grad wichtiger, als alles andere ^^
 

5. Wie sieht Deine Tradition an Weihnachten aus?


Richtige Traditionen an Weihnachten haben wir glaub ich nicht. Natürlich müssen die Weihnachtsplätzchen her, Omas Spekulatius darf nicht fehlenu nd Zeit für Nussecken muss auch immer sein, aber an Weihnachten selbst, sprich Heilig Abend ist es eigentlich nur wichtig, dass wir um 14 Uhr bei der besten Freundin meiner Mutter sitzen, Geburtstag feiern und Kuchen essen.


6. Was war das schlimmste Weihnachtsgeschenk, was Du je erhalten hast? Warum?

Ich habe von der Tante meiner Mutter mit 17 Jahren oder so 10 Waschlappen bekommen. Ich weiss bis heute nicht, was ich mit so viele Waschlappen anfangen sollte, aber sie verweilen jetzt seit 10 Jahren auf dem Dachboden meiner Eltern ^^
Da mir nichts schlimmeres einfällt, kann ich nur feststellen, dass ich bisher immer nur tolle Weihnachtsgeschenke bekomme habe :D


7. Welche Farbe hat dieses Jahr Deine Weihnachtsdeko (wenn Du eine hast… :))?

Ich bin mit lauter Holz und Stofffigürchen großgeworden. Als ich dann irgendwann die Chance hatte alles selbst zu dekorieren, ist es über mich gekommen. Meine Weihnachtsdeko besteht aus allen Farben, die man so kaufen kann. Grün, Rot, Lila, Blau, Gold, Silber, Pink, Grau...
Gut erkennbar an meinem Adventskranz ;-)

8. Was hast Du Dir mal gekauft, aber noch nie gebraucht / genutzt?


Ich fürchte da gibts so einiges, aber das kann ich hier leider nicht auflisten. Nachher liest das noch mein Freund und liegt mit tagelang damit in den Ohren... vonwegen: Ich habs doch gewusst :D

9. Was ist Deine Lieblingsfarbe?

Da muss ich gar nicht überlegen.
Definitiv Grün!!! In allen Variationen. Am liebsten aber ein schönen sattes, leicht knalliges Maigrün

10. Was ist Dein Lieblingsbuch / -film?

Buch und Film sind in diesem Fall die selben...
Alice im Wunderland ♥
Ich habe 6 verschiedene Buchversionen in Deutsch und Englisch und 2 Filme und ich könnte es immer wieder lesen/sehen

11. Du gewinnst im Lotto – was machst Du als erstes?

Ich suche mir eine Wohnung mit einer RIESENGROSSEN Küche ♥



Michelles Fragen sind


1. Was macht Dir am bloggen am meisten Spaß?
Ich glaube die Reaktionen. Wenn mich Freunde, Bekannte oder vor allem eigentlich völlig Fremde Leute ansprechen, die die Rezepte nachgebacken haben.
Ich finds immer total schön zu hören, was dabei rausgekommen ist, was man noch verändern könnte. Der ganze Austausch mit den Menschen, die man übers bloggen kennen lernt ist toll und macht riesen Spaß.
2. Was möchtest Du unbedingt mal ausprobieren bei Deinem Blog?
Ich würde gerne etwas mehr am Design basteln und werde wohl versuchen mit Templates zu arbeiten und mir selbst welche zu basteln. Ich hoffe dann mal, dass das irgendwie klappt ^^
3. Wie kannst Du dich nach einem anstrengenden Tag am besten entspannen?
Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder "therapeutisches Backen" (das geht auch nachts um 3 nach der Arbeit, wenn ich eh noch nicht schlafen kann), laute Musik oder ein gutes Buch. Im Falle eines Backbuchs kann man sogar alles miteinander verbinden ;)
4. Was ist deine 1. Erinnerung an Weihnachten?
Ich weiß nicht genau, ob es die erste war, aber es war eine der schönsten. Ich stand mit einem lila Kleid vor dem Tannenbaum, den meine Mutter und mein Bruder zusammen schmückten. Mein großer Bruder fand es aber damals schon ziemlich gemein, dass ich noch zu klein wäre, um mit zu mischen. Deswegen hat er kleine Holzäpfelchen unter dem Schreibtisch meines Vaters versteckt, die nur an einem grünen Drahthaken aufgehangen werden.
Als meine Mutter dann in die Küche gegangen ist, um nach dem Essen zu schauen, hat mein Bruder die  kleinen Äpfel rausgekramt und sie mit mir zusammen aufgehangen =)
5. Und was ist deine schönste Weihnachtserinnerung?
 
Ich glaube in dem Fall kann ich sagen siehe Frage 4 =)
6. Welche süße oder herzhafte Leckerei muss es an Weihnachten einfach geben?
Omas Spekulatius mit Milchkaffee und Nussecken auf der süßen Seite und Schweinefilet mit Kartoffelknödeln, Rothkohl und Feldsalat auf der herzhaften Seite ;-)
7. Wie bekommst Du dein Leben 1.0 und 2.0 in Einklang? (interessiert mich besonders)
Eigentlich super. 1.0 geht natürlich immer vor.  Facebook und Blogger check ich oft nebenbei auf dem Handy. 2.0 läuft dann oft abends, wenn mein Freund entweder nicht da ist, oder z.B. die Simpsons laufen :D
8. Wie bist Du auf deinen Blognamen gekommen?
Wenn du meine Küche sehen würdest, würde sich die Frage wohl nicht stellen ^^ Mein Freund hat mich irgendwann mal Randale-Rike genannt und somit war die Idee geboren.
9. Würdest Du uns deinen Adventskranz zeigen?
Immer wieder gerne. Ich muss zugeben, dass ich selbst ganz verliebt bin ♥
10. Du hast 4 Wörter um dich zu beschreiben.
kreativ, chaotisch, impulsiv und außergewöhnlich ;)
11. Hmm was möchtest Du unbedingt noch los werden?
Ich wunder mich immer wieder, dass es Menschen gibt, die meinen Blog lesen. Damit hätte ich am Anfang nie gerechnet. War ja nur Mittel zum Zweck. Als ich dann aber innerhalb weniger Tage schon 750 Klicks hatte, dachte ich mir, dass es ja schon irgendjemand da draußen geben muss, der den Mist liest, den ich so von mir gebe ^^
Ich freue mich immer tierisch, wenn ich ne Mail mit Fragen oder Anregungen bekommen und vor allem, wenn jemand auch mal was auf dem Blog kommentiert.
Dass das alles so gut läuft hätte ich nie erwartet und freue mich umso mehr darüber.
Toll fände ich es auch, wenn ich mal Fotos und Berichte von Leuten bekommen würde, die meine Rezepte nachgebacken haben. Dem würde ich sicher auch ein Fotoalbum widmen ;-)


Ich nominiere:

backliebende 
homemadeandbaked 
experimenteausmeinerkueche
raunbowsugersprinkles "Meine Küchenschlacht"
alexas koestlichkeiten
sylvisvintagelifestyle 
sugarcreationsbydunja 
julesbackstube 
buecherblog 
redcat06 

das mit dem unter 200 hat nicht immer geklappt, aber ich denke das macht nichts ;)
Meine Fragen an euch sind:




1. Welches Lied geht dir zur Zeit nicht mehr aus dem Kopf?

2. Wann und warum hast du deinen Blog gegründet?

3. Wer oder was inspiriert dich?

4. Was darf in deiner Küche niemals fehlen?

5. Was tust du, um mal so richtig auszuspannen?

6. Punkte oder Streifen?

7. Sammelst du etwas?

8. Ohne was würdest du NIEMALS das Haus verlassen? 

9. Lakritz oder Marzipan?

10. Beschreibe dich in 3 Worten

11. Mit wem würdest du gerne mal für einen Tag tauschen?



Jetzt bin ich gespannt auf die neuen Posts und werde erstmal alle tollen Blogger informieren, dass auch sie jetzt einen Fragemarathon vor sich haben :D

In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch einen zauberhaften abend,

eure Rike =)

Montag, 2. Dezember 2013

Milchmädchentorte

Wer kennt das nicht... die Schwiegereltern kommen am Sonntag zum Kaffetrinken vorbei, aber an dem Samstag hast du einfach keine Zeit zu backen? Kein Problem. Nimm den Donnerstag... oder den Freitag =D
Wie das? Mit einer Milchmädchentorte. Diese Russische Torte braucht einige Tage, um schön durchzuziehen, da die Böden an sich nach dem backen etwas gummieartig sind =) Nach dem durchziehen werden sie aber schön weich und sind vor allem unheimlich lecker.

Ihr benötigt:


  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
  • 2 Eier
  • 200g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • evt. ein paar TL Wasser
Für die Creme:

  • 600 ml Sahne
  • 2-3 Päckchen Sahnesteif
  • 1 EL Vanillezucker (kein Vanillin)
  • Puderzucker nach belieben (je nachdem wie süß es werden soll)
  • evt. 3 El Gelee nach Geschmack

Die Menge Reicht für 8 Böden mit 22cm Durchmesser.
Ich nehme mir also erstmal 4 Blätter Backpapier und zeichne jeweils einen 22cm Kreis auf und heize den Backofen auf 185°C vor.

Mixt jetzt die Kondensmilch mit den Eiern, sodass die Masse eine schöne, cremige Konsistenz hat.
Rührt dann Mehl und Backpulver unter und schon kanns los gehen.

Gebt ca. 2 EL des Teiges in die Mitte eures aufgezeichneten Kreises und verteilt ihn so, dass der Kreis komplett dünn mit Teig ausgestrichen ist. Jetzt kommt der Kreis für 6-7 Minuten in den vorgeheizten Backofen, bis sie die äußeren Ränder des Bodens ganz leicht gold braun sind. In der Zeit könnt ihr schon einmal den nächsten Boden vorbereiten.

Wichtig ist, dass ihr nach dem herausholen direkt das Backpapier abzieht (vorsichtig!).
Ich persönlich benutze jedes backpapier für 2 Böden. Es gibt aber auch Leute, die meinen, dass man für jeden Boden ein eigenes Blatt nehmen sollte.
Aber dem 3-4 Boden könnte es sein, dass der Teig durchs Stehen etwas zu dick wird. Gebt dann vorsichtig 1/2 EL Wasser hinzu. Dann lässt der Teig sich auch wieder besser streichen ;)

Die Creme solltet ihr erst dann machen, wenn alle Böden wirklich vollkommen ausgekühlt sind. Sonst fängt sie an zu laufen und ihr bekommt einen unschönen, schiefen Turm ^^
Schlöagt einfach die Sahne mit dem Banillezucker und dem Sahnesteif fest und lasst nach und nach etwas Puderzucker einrieseln. Probiert lieber hin und wieder, damit das ganze nicht zu süß wird.
Wer mag kann jetzt noch etwas Fruchtgelee oder Marmelade dazu geben.
Jetzt einfach alles nacheinander und gleichmäßig stapeln. Ich gebe gerne noch frischen oder TK Obst hinzu. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren oder alles auf einmal... ganz egal =)

Falls ihr die Torte mit Fondant verkleiden möchtet, streicht die Sahnecreme nicht bis ganz an den Rand und streicht die komplette Torte erst mit Ganache ein. Sahne hat einen zu hohen Wasseranteil und würde euren Fondant komplett zuersetzen. Das wäre ganzs chön undschön und vor allem ziemlich frustrierend ;)

Eierlikörkuchen

Jeder hat ja so seine Rezepte, die einfach immer klappen und sich für bestimmte Anlässe einfach super eignen.
Bei mir ist das im Fall der Motivtorten der Eierlikörkuchen. Er gelingt immer, bleibt einige Tage schön saftig, ist fluffig, aber gleichzeitig fest genug, dass er eine weitere Etage tragen kann und einfach unglaublich lecker! Und das beste... er bildet kaum störende Hubbel. Nach dem Backen einfach auf dem Kopf auskühlen lassen und fertig =)

Falls Kinder mit essen, habe ich letzte Woche auch eine alkoholfreie Variante getestet, die super ankam. Jetzt hab ich auch eine neue Standard-Torte für Kindergeburtstage =)


Ihr braucht:
  • 6 Eier
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 250g Puderzucker
  • 125 ml Öl
  • 250 ml Eierlikör
  • 250g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Für die alkoholfreie Kindervariante, tauscht die 250 ml Eierlikör gegen 250 ml Vanillesauce. Ich benutze in der Regel entweder die von IKEA oder die Burbon Vanillsauce von frischli. Die sind von Geschmack und Konsistenz super.

Schlagt die Eier mit dem Vanillezucker und dem Puderzucker solange auf, bis die Masse ihr Volumen fast verdreifacht hat. Die Masse wird dann fast wieder weiß.
Bereitet euch in der Zeit alle anderen Zutaten vor, denn ab jetzt muss es schnell gehen. Messt Öl und Eierlikör ab und mischt schon einmal Mehl und Backpulver.

Ist die Eier-Zuckermasse weiß, kippt das Öl und den Eierlikör, bzw die Vanillesauce schnell dazu. Direkt danach dann das Mehl. Sobald das Mehl unter den Teig gemischt wurde, hört ihr bitte sofort auf zu rühren, damit die Konsitenz schön luftig bleibt.

Ich backe in der Regel entweder 1x 26er Boden, 2x 22er oder 2x18er
Also backt lieber dünnere Böden und stapelt sie nachher übereinander, als in die höhe zu backen. Dann wird der Boden außen zu trocken, während es sein kann, dass er innen noch nicht ganz durch ist.
Und denkt dran... lasst den Boden auf dem Kopf auskühlen. Meistens fällt der Hubbel dann von allein in sich zusammen ;)

Viel Spaß beim nachbacken ♥

[Motivtorte] Gretas Taufe

Die beste Freundin meines Freundes wurde gestern das erste mal Patentante und hat der kleinen Greta eine wunderschöne Taufkerze gebastelt. Als kleines Mitbringsel hat sie mich dann um eine zur Kerze passende Torte gebeten und das kam dabei raus.



Drin war ein 18cm Eierlikör-Vanille-Kuchen mit Vollmilchganache, dekoriert wurde er mit Fondant von FunCakes. Mit diesem Fondant arbeite ich am aller liebsten. Er lässt sich super dünn ausrollen, auch bei Wärme und lässt sich generell einfach toll verarbeiten. Habe schon mit vielen verschiedenen Sorten gearbeitet, aber nirgendwo stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis so gut, wie hier.

Für die Blätter habe ich den kleinsten Blatt-Ausstecher von Amazon benutzt. Mit unter 2€ waren auch sie der Preis-Leistungs-Sieger!



Die Torte hat den Transport auf jeden Fall gut überstanden (trotz fehlendem Tortencaddy) und ist auch super angekommen. Jetzte kann ich nur noch hoffen, dass er auch geschmeckt hat =D

Donnerstag, 28. November 2013

Adventskranz

Heute gibt es mal kein Rezept, denn heute habe ich nicht gebacken =)
Dafür habe ich heute gebastelt. Nachdem ich mit lauter Holzdeko, Stoffigürchen und Papp- bzw. Strohdeko am Tannenbaum groß geworden bin, hat sich irgendwo in mir der Wunsch manifestiert alles anders zu machen, wenn ich die Chance dazu habe. Jetzt ist die Kitschbombe geplatzt :-D und das ist dabei rausgekommen






Keine Tannen, kein Holz, keine Naturdeko ^^ Nur Filz, Filzwolle und kitschige, Glitzerkugeln und Glückchen. Jetzt fehlen nur noch die Kerzen, wobei ich mir da noch nicht sicher bin, ob ich 4 verschieden bunte nehme, oder 4 gleiche, dezente. In grau oder so ;) Aber ich denke das entscheide ich Samstag spontan, wenn ich vor dem Kerzenregal stehe =)

Wie sehen eure Kränze dieses Jahr aus? Natürlich? Kitschig? Dezent? Ausladend?


Montag, 25. November 2013

Schnelles Weißbrot

Seitdem ich meine Küchenmaschine habe, ist mein Freund der Meinung, dass die alles kann =D
Deswegen wird neuerdings kein Brot mehr gekauft, sondern ausschließlich selbst gebacken.

Heute gab es ein sehr leckeres, aber einfaches Weißbrot, was sich vom Teig her aber auch gut für Brötchen eignet.

Ihr braucht:


  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 175ml lauwarmes Wasser
  • 150ml lauwarme Milch
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Salz und
  • 20g weiche Butter


 Löst einfach die Hefe in dem lauwarmen Wasser - Milch Gemisch auf und lasst sie ca. 10 Minuten gehen. In der Zeit könnt ihr schonmal alle anderen Zutaten abwiegen und in eine Schüssel geben. Kippt die Hefe-Mischung nun dazu und lasst die Küchenmaschine oder auch das Handrührgerät mit Knethaken um die 5 Minuten laufen, bis der Teig schön fest wird. Falls er zu trocken ist, gebt noch eine kleine Menge Wasser dazu. Ist er zu nass, kippt vorsichtig etwas Mehl nach.

Fettet dann eine Kastenform aus. Hier ist eine Brotbackform von Vorteil, da sie einfach breiter ist und die Scheiben somit größer werden. Wenn ihr sowas nicht habt, reicht aber auch eine Königskuchenform.
Lasst den Teig jetzt bei ca 40°C im Ofen gehen, bis sich der Teig etwa verdoppelt hat.
Jetzt könnt ihr den Ofen auf 200°C aufdrehen. Schneidet das Brot etwa 10 Minuten später leicht in der Mitte längst ein und bestreicht ihn mit etwas Milch.

In 40 Minuten habt ihr dann alles überstanden und es kann hemmungslos geschlemmt werden ;)



Apfelbrot. Ein MUSS zu Nikolaus

Jeder hat so seine Traditionen. Gans zu St. Martin, Fondue zu Weihnachten, Raclette zu Silvester... bestimmte Dinge gehören zu bestimmten Feiertagen einfach dazu.
Zu Nikolaus ist das bei uns neben dem Weckmann (ohne Rosinen, dafür mit Zuckerguss und Mandeln) das Apfelbrot.
Beliebt bei Jung und Alt muss man sich ranhalten, dass man auch ja pünktlich zum Kaffee erscheint, sonst kann es sein, dass einem das gleiche passiert, wie mir nahezu jedes Jahr. Man kommt nach Hause und es ist nicht mal mehr ein Krümelchen da.
Aber hey... ich wär ja nicht ich, wenn ich dann nicht einfach abends nach Hause fahren würde um mir einfach ne ganze Ladung eigenes zu backen ;) Dann bin ich jedes mal hoch motiviert, nur um dann festzustellen, dass die mistigen Äpfel eine Nacht stehen müssen ^^

Ihr braucht:


  • 750g Äpfel
  • 200g Haselnüsse
  • 200g Rosinen oder anderes Trockenobst (lass ich persönlich aber meistens raus)
  • 150g Zucker
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Nelken und
  • 500g Mehl
 Und gemacht ist das Brot auch super schnell, vorausgesetzt man bricht sich beim Apfel schälen keinen ab =D und hat vor allem dran gedacht die einen Tag vorher zu reiben.
Also Äpfel schälen, entkernen und grob reiben. Die Schüssel dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag einfach aus allen Zutaten einen schönen Teig kneten.
Ich teile den Teig dann auf zwei Kastenformen auf und backe sie bei 200°C Umluft ca 1 Stunde lang.

Noch ist aber noch kein Nikolaus, deswegen gibt es bis dahin auch noch keine Fotos =P

Freitag, 15. November 2013

Chocanilla Muffins

Kenn ihr das? Ihr überlegt hin und her, welche Muffins sich am besten für einen Kindergeburtstag eignen, wälzt Rezepte, sucht im Internet aber irgendwie ist nicht genau das dabei, was ihr sucht... Das war heute bei mir der Fall. Ich wollte unbedingt was super schokoladiges machen, aber auch mit Vanille und irgendwie sollte es auch zur Torte passen, aber mir war kein Rezept schokoladig genug und Vanilliger als Vanillezucker meistens auch nicht.

Also hab ich mal ein Experiment gewagt... ich hab einfach mal meine eigenen Muffins zusammen gerührt =) Und siehe da... schon allein der Teig ist ein Genuss. Gut, dass ich volles Risiko gegangen bin, die Förmchen befüllt habe und erst zum Schluss mal probiert habe sonst hätte ich wahrscheinlich alles roh gegessen ^^
Ich mein... als ob mich anschließende Bauchschmerzen von dem Vorhaben abhalten könnten ;-)

Also erstmal alles zusammenrühren, hier noch was dazu und da, alles schön notieren, damit ich nachher auch noch weiß, was so alles drin ist und dann ab in den Ofen und was passiert?
Genau das, was mit Muffins passieren soll. Sie gehen wunderschön gleichmäßig hoch ♥ 

Und wie hab ichs gemacht?
So hab ichs gemacht :-D



  • 60g Butter mit
  • 100g Zucker schaumig geschlagen
          dann
  •  2 Eier
  • 100 ml Milch und
  • 10 EL Schokosauce und
  • 5 EL Vanillesauce hinzugeben
          anschließend
  • 160g Mehl gemischt mit
  • 2 TL Backpulver und
  • 1 EL Backkakao einrieseln lassen
Zusammen sollte das jetzt einen schön glatten Teig ergeben. Reichen tuts übrigens für 12 Muffins.
Ich hab also ein Muffinblech mit 12 Tulpenförmchen (1,99€ bei DM) ausgelegt und diese zu je 2/3 mit Teig befüllt.
Dann durften sie ca. 25 Minuten bei 160°C Umluft entspannen und aufgehen =)



Dekorieren werde ich sie zum Thema die kleine Raupe Nimmersatt mit grünem und rotem Topping. Dazu wird es (weil die Raupe ja nicht ganz so groß ist) welche als Äpfelchen, Birnen und ähnlichem geben. Halt Dinge, durch die sich die Raupe in der Woche so durchgefressen hat.

Fotos gibts dann, wenns soweit ist. Der Geburtstag ist nämlich erst morgen ;-)


Ich wünsch euch allen noch einen schönen, sonnigen Start ins Wochenende und viel Spaß beim nach backen ♥

Dienstag, 5. November 2013

Spekulatius auch perfekt als Spritzgebäck

Diesen Teig könnt ihr entweder ganz klassisch in Spekulatiusformen backen, als Spritzgebäck oder aber auch ausstechen. Das ist ganz euch überlassen.
Bei uns sind diese Kekse immer der absolute Renner! Mitte Oktober hatte mien Opa Geburtstag und passend dazu hat meine Oma immer angefangen Spekulatius zu backen. Als Kind durfte ich mir mit meinen Brüdern, meinem Cousin und meiner Cousine immer eine Tasse Kaffe teilen. Zumindest war das für uns damals Kaffe... natürlich 1/3 Kaffe 2/3 Milch und vor allem Zucker =D Da wurden die Kekse dann reingezoppt, bis der Kafee leer oder uns kotzschlecht war ^^ Auch meine kleinen Brüder führen das Ganze jetzt ziemlich gut fort =)
Wenn mich der Kleinste der Bande besuchen kommt, heißt es immer erst: "Gehen wir nachher noch zu Oma? Ich hab keine Kekse mehr." Ich glaube mitlerweile er könnte sich den ganzen Winter durchgehend davon ernähren

Aber auch ich könnte mir Weihnachten nicht ohne Omas Spekulatius vorstellen. Da gehört dazu, wie der Adventskranz, der Tannenbaum und das Schweinefilet an heilig Abend. Und mit Traditionen sollte man nicht brechen. Meine Oma fängt jetzt aber langsam damit an mir all ihre Rezepte zu übergeben (nicht, dass das nötig wäre. Ich kenn Leute Mitte 50, die sind nicht mehr so fit, wie meine 79-jährige Oma ^^)

Meine wundervolle Kindheitserinnerung und unser immer noch andauerndes Weihnachtsritual möchte ich jetzt mit euch teilen. Denn Spekulatius machen den Winter definitiv leckerer und besser.
Besonders nach einem Schneespaziergang mit ner riesen Tasse Kaffee ♥

Also... ihr braucht (für eine Großfamilie):

  • 1500g Mehl
  • 750g Zucker
  • 500g Butter
  • 4 Eier
  • 1 1/2 Päck. Backpulver
  • 2 Tüten Spekulatiusgewürz (bevorzugt von Ostmann. Ich bunker mir immer gleich mehrere Tüten, da man die nicht immer und überall gekommt)
Knetet einfach alles gut zusammen und portioniert euch den Teig. Ich mache daraus in der Regel 4 Teile und wickel sie in Frischhaltefolie ein. Dann kommt alles noch ein Stündchen in den Kühlschrank, bevor es los geht.

Falls ihr Ausstechplätzchen daraus machen wollt, rollt den Teig bloß nicht zu dünn aus. Lasst ihn lieber was dicker.

Gebacken wird der Teig bei 175°C. Die Zeit hängt natürlich davon ab, welche Form man wählt. In der Regel bleib ich einfach bei der ersten Portion sitzen und schaue, wie lang die Plätzchen brauchen. Dann halte ich mich an die Zeit der ersten Fuhre. Aber ich glaub das letzte Mal waren es so ca. 13 Minuten.

Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und Traditionen schaffen =P


Fotos folgen, wenn ich mich nächste Woche wieder an die Arbeit mache =)

Sonntag, 3. November 2013

Nussecken ♥ ohne Konfitüre!



Kennt ihr das? Wochenlang Rezepte gewälzt, 1000 Sachen ausprobiert, aber bei Oma ists dann doch irgendwie am leckersten! Bei mir sind das Omas Nussecken. Die gibt es jedes Jahr in der Weihnachtszeit und sind für mich gar nicht wegzudenken. Solang ich mich erinnern kann werden die süßen Teilchen ab Ende Oktober gebacken. Dieses Jahr sogar mit Lebkuchenschokolade ♥ (wenn ich jetzt noch wüsste, wo ich die ergattert habe...)



Ich habs aufgegeben irgendwelche Nussecken aus dem Internet oder irgendwelchen Backbüchern zu backen. Ich mag weder Varianten mit Aprikosenmarmelade, noch gehört für mich da Marzipan rein.

Diese Woche hat meine Oma endlich ihr Rezept raus gerückt ♥

Und da es egoistisch wäre es einfach nur für mich zu behalten, möchte ich es natürlich gerne mit euch teilen =) Außerdem kann ich das zum Anlass nehmen, um es in der Weihnachtsbäckerei, dem Blogevent von michelliciousbaking, vorzustellen.

Ihr braucht:

Für den Teig:
  • 125g Butter
  • 125g Zucker
  • 2 Eier
  • 300g Mehl
  • 1 Päck. Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Pr. Salz
Für den Belag:
  • 250g Butter
  • 250g Zucker
  • 250g geriebene Mandeln
  • 250g geriebene Haselnüsse
  • 2 Eiweiß
Zunächst kümmert ihr euch um den Mürbeteig.
Dazu kippt ihr einfach alle Zutaten zusammen und knetet daraus einen schönen homogenen Teig, den ihr danach bitte kalt stellt.

Dann geht es auch schon ans Eingemachte!
Kocht die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker kurz auf, sodass sich der Zucker komplett auflöst. Rührt jetzt die Mandeln und die Haselnüsse ordentlich unter.
Das Eiweiß schlagt ihr nun zu Eischnee und hebt das unter die Nussmischung.

Holt den Teig nun aus dem Kühlschrank und rollt ihn auf einem Backblech aus (das geht mit oder ohne Backrahmen). Verteilt den Belag gleichmäßig auf dem Boden und schiebt das ganze Gedöns für ca 25 Minuten bei 200°C (Gas Stufe 4) in die Röhre.

Zum schneiden solltet ihr die Nussecken nicht komplett kalt werden lassen. Ich schneide sie am liebsten, wenn sie noch warm sind und bevorzuge kleinere Portionen =)

Wenn die Nussecken kalt sind, könnt ihr sie noch mit allen Seiten (mein Bruder würde jetzt sagen mit der Kathete, der Ankathete und der Hypotenuse) in geschmolzene Schokolade drücken und im Kühlschrank trocknen lassen.
In einer Keksdose halten sich die Nussecken theoretisch einige Wochen. Bei uns überleben sie in der Regel jedoch keine 3 Tage...

Viel Spaß beim nachbacken und lasst euch ruhig vom Nusseckenfieber infizieren. Und denkt dran... Kalorien sind Dinge, die wir uns nur einbilden ;)

Freitag, 1. November 2013

Traumstücke

Traumstücke sind leckere kleine Kekse, die Vanillekipferln ähneln. Sie sind wirklich schnell gemacht und es gibt Menschen, die behaupten, sie würden süchtig machen ;)

Das Rezept habe ich von Karens-Backwahn und nachdem alle davon geschwärmt haben, musste ich sie wohl oder übel auch einmal ausprobieren. Ich würde sagen sie sind mir ganz gut gelungen. Das erste Probierdöschen war innerhalb weniger Minuten leer und ich fürchte, dass ich morgen gleich die nächste Ladung backen muss =D

Das Original Rezept lautet:
  • 500 g Mehl (gesiebt)
  • 5 Eigelb
  • 250 g Butter
  • 2 Päckchen Vanillezucker (oder 6 TL selbstgemachter)
  • 150 g Zucker
  • Puderzucker zum wälzen (etwa 150g) 

Selbst zugefügt:
  • 2 TL Zimt 
  • frisches Vanillemark

  • Weihnachtsaroma (Dr. Oetker) oder

  • Lebkuchengewürz oder

  • Spekulatiusgewürz



Und wie gehts?

Ich selbst habe noch etwas Vanillemark und Zimt hinzugefügt. Jedoch nicht zuviel. Nur so, dass der Geschmack noch etwas unterstrichen wird. Außerdem habe ich nur etwa 175g Puderzucker gebraucht (könnt sogar noch weniger gewesen sein)

Gebt alle Zutaten (bis auf den Puderzucker in eine Rührschüssel und verknetet alles zu einem schönen, glatten Teig. Ich hab erste die Küchenmaschine ran gelassen und den Rest von Hand geknetet.

Packt nun den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn etwa eine viertel Stunde in den Kühlschrank.

Die Zeit könnt ihr nutzen, um den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorzuheizen und ein Backblech mit Backpapier auszulegen. 

Nehmt jetzt etwas von dem Teig ab und rollt eine Deumendicke Rolle, von der ihr jetzt 1cm breite Stücke abschneidet. Die Stücke könnt ihr, da sie nicht wirklich aufgehen, relativ dicht auf das Backblech legen. Schön weiter schneiden und rollen, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Ihr könnt aber auch dicke Kekse ausstechen. Ich hab einfach Kugeln gerollt, etwas platt gedrückt und Sterne ausgestochen ;)

Die Traumstücke etwa 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Je nach Ofen kann sich die Backzeit verlängern oder verkürzen. Mein Backofen braucht z.B. etwas länger. Ihr solltet trotzdem nach ca. 10 Minuten mal nach den kleinen Dinger schauen.


Befor die Traumstückchen ihr Puderzuckerbad nehmen dürfen, müssen sie jedoch erst abkühlen, da sie sich sonst zu sehr mit dem Zucker voll saugen. Ich hab die kleinen Dinger auf einem Backblech ein paar mal herumgeschüttelt, damit sich evt. noch etwas Zucker lösen kann. Den Puderzucker könnt ihr je nach Geschmack auch mit Zimt oder frischer Vanille mischen.


Nächstes mal versuche ichs dann mit etwas mehr Zimt und evt selbstgemachtem Vanillezucker, statt Puderzucker. Wie das so klappt, erfahrt ihr natürlich hier ;)

Viel Spaß beim nachbacken ♥



Mittwoch, 23. Oktober 2013

[Motivtorte] Was ein Saustall! Meine Schweinetorte

Zweiter Versuch =) Schon wesentlich besser geworden ;-)
Die "Schwester" meines Freundes wurde letzte Woche, genau wie mein Freund, 30 Jahre alt =)
Leider hatte ich nicht besonders viel Zeit und höllische Kopfschmerzen. Also hab ich mich für eine Schweinetorte entschieden.
Die Deko war nicht so super aufwändig und gemacht wars eigentlich auch ganz schnell



Problematisch war außerdem die begrenzte Farbauswahl. Auf Grund meiner Kopfschmerzen hatte ich nämlich keine Lust noch durch die Gegend zu fahren, um Fondant zu besorgen, zudem hatte ich dazu auch gar nicht mehr die Zeit ^^
Pink und Blau hatte ich allerdings noch ausreichend im Haus.

Angefangen hab ich mit einem 17cm Boden aus Rührteig, den ich mit einer 1:1 Ganache (1 Teil Sahne, 1 Teil Zartbitterschokolade) gefüllt habe.
Danach habe ich den Kuchen von außen mit einer 1:2 Ganache eingestrichen (1 Teil Sahne, 2 Teile Zartbitterschokolade). Bevor ich den Kuchen dann kalt gestellt habe, habe ich... Moment ich muss kurz rechnen... 35 einzelne Kit Kats um den Kuchen in die Schokolade gedrückt.

Dann ging es rund eine Stunde in den Kühlschrank. In der Zeit habe ich angefangen die Blümchen auszustechen und die Schweinchen zu formen. In dem Fall ein sitzendes Schwein, ein liegendes bestehend aus Kopf, Bauch und Füßen und einen Schweine Hintern mit Ringelschwänzchen.
Die Schweine selbst hätte ich eigentlich lieber aus Marzipan gemacht, damit man sie auch essen kann, aber wie ich schon sagte, das hatte ich leider nicht im Haus =)
In die Blümchen dann noch schnell ein kleines Kügelchen blauen Fondant und fertig.

Jetzt habe ich den Rest der Ganache noch einmal kurz aufgewärmt und einfach in die Mitte gekippt. Mit einem Löffel ein wenig verteilt, dass es tatsächlich aussieht wie Matsch und nicht wie eine schön ebene Schokoschicht ;)
Beim nächsten mal würde ich mich jetzt etwas beeilen die Schweinchen zu platzieren. Bei mir war die Ganache schon wieder so fest, dass ich die Schweine nur auflegen und nicht rein drücken konnte. Dafür war ich bei den Blumen etwas zu früh dran, die es übrigens nur auf den Kuchen geschafft haben, weil ich den etwas "mädchenhafter" gestalten und die mal auf Cake Pops ausprobieren wollte  ^^

Ich persönlich bin jetzt mit dem ersten Ergebnis nicht so zufrieden, aber ich denke, dass das nicht die letzte Schweine-rei gewesen ist ;) Und Übung macht bekanntlich den Meister. (Hier habt ihr den Fotobeweis der zweiten Torte ;) )
Beim nächsten mal mach ich euch auch mehr Bilder von der Entstehung. Daran hab ich dieses Mal leider nicht gedacht. Ihr wisst... Zeitdruck und so ;)

Ich wünsch euch trotzdem schon mal viel Spaß beim basteln ♥




Neue Schweine braucht das Land =) Mein zweiter Versuch. Dieses mal aus Marzipan...




Die passenden Cake Pops dazu sahen dann so aus =)



Donnerstag, 17. Oktober 2013

Es darf gestempelt werden

Weihnachten kann kommen!
Ich liebäugel schon seit Wochen, wenn nicht gar Monaten, mit diversen Keksstempeln. Letzte Woche habe ich meine Chance genutzt und bei Weltbild zugeschlagen. 5€, statt um die 12€, wenn ich sie online bestellt hätte. Ein Träumchen ♥



Da konnte ich natürlich nicht widerstehen!
Und weil mir einer nicht reichte, hab ich gleich doppelt zugeschlagen (3 gabs zur Auswahl, Merry X-mas hat mir aber nicht so zugesagt) Kurz zuvor hab ich in den Niederlanden ein Schnäppchen gemacht und bin nun stolze Besitzerin von 3 Stempeln =D

Jetzt kann Weihnachten kommen, wobei mein kleiner Bruder meinte, dass man Rentiere auch ruhig im Sommer essen könnte ^^ Jetzt fehlt mir zu meinem Glück nur noch ein "Glücks Keks". Aber den könnte ich ja passender Weise auf meinen Weihnachtswunschzettel schreiben ;-)
Der erste Versuch ist mir leider nicht ganz so geglückt, könnte aber durchaus auch am Backofen gelegen haben, oder aber am Teig. Ich werd es aber auf jeden Fall nächste Woche nocheinmal probieren.

Wieso erst nächste Woche?
Ganz einfach... diese Woche ist mein Freund 30 geworden (ja... armer alter Mann ^^) und da habe ich viel zu tun, wenn wir das am Wochenende ein wenig feiern wollen. Snacks & Kuchen machen sich nunmal nicht von allein.
Passend dazu hat Experimente aus meiner Küche ein tolles Blogevent zum Thema Partyrezepte.

Ich tauch dann für heute mal wieder ab. Die Küche ruft... es gibt noch soooooo viel zu tun, bis die hungrigen Horden hier morgen einfallen ;-)
Euch einen schönen Donnerstag noch und verbrennt euch die Finger nicht ^^

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Ein ♥ für Miffy

Als Kind war ich schon absoluter Miffy Fan! Dagegen konnte nicht einmal Hello Kitty anstinken. Das liegt vielleicht auch daran, dass Miffy alias Nijntje in den Niederlanden auch seit fast 30 Jahren der absolute Dauerrenner ist.

So bin ich letzte Woche beim Shoppingtrip in Roermond (NL) fast ausgeflippt, als ich diese fantastischen, phänomenalen, genialen, gigantischen (ich finde gar keine Worte) Keksausstecher gefunden habe. Im Austausch von etwa 5 €uro waren die kleinen rosa Dinger MEINS!




Natürlich musste ich meine neuen Lieblinge sofort ausprobieren. Leider war meine Zutaten-Schublade ziemlich leer gefegt. Aber für Mürbeteig hatte ich dann doch noch alles da. Morgen gönne ich mir eine Hand voll zum Mittagskaffee ♥

Samstag, 21. September 2013

[Motivtorte] Super Mario Kuchen

Wir wissen ja, dass alle Männer innerlich noch Kinder sind. Deswegen lag es nicht fern zum 30ten Geburtstag eines Freundes eine "Kindertorte" zu verschenken. Und was passt am besten zum einem "Kind" Baujahr 83? Zur Generation Game Boy und Mario Kart natürlich ein Super Mario Kuchen =)







Mir fehlte dann aber die Zeit und zuweilen auch Material, um was großes zu machen. Also war ich auf das angewiesen, was ich noch zu Hause hatte. Grünes und schwarzes Marzipan, ein Päckchen weißen Fondant, etwas Orange, Rosa...

Da bleiben dann nicht alle Optionen offen ^^ Aber hey... Pilze gehen immer =) Und da das Geburtstagskind mit fast 2 Meter groß genug ist, habe ich mich gegen den roten Pilz entschieden.
Ein Leben schien mir da durchaus sinnvoller.
Leider habe ich keinen quadratischen Blumentopf in Maueroptik mit Fragezeichen drauf gefunden, sonst hätte ich den bestimmt für die Stilsicherheit mit eingebaut. Aber man findet dann halt doch nicht alles im Internet ;)

Aber hey... ein IKEA Topf geht durchaus auch, beklebt mit Lebensmittelkleber und Fondantsternchen. Die Blume ist jetzt leider nicht ganz Farbecht, aber ich wollte nicht noch mehgr Päckchen aufmachen. Gibts die halt mal in Rosa-Orange, statt Rot-Gelb =D
Ein kleiner roter (rosa) Pilz musste dann aber doch her. (nein er hat nicht als Minipilz fungiert. Zumindest ist das Geburtstagskind beim Verzehr nicht geschrumpft ^^)
Zuletzt durften natürlich auch die Bombombs nicht fehlen.

Des Beschenkte hat sich auf jeden Fall sehr gefreut =) Passte jetzt nicht so zum Oktoberfestthema des Abends, kam aber trotzdem super an



Freitag, 20. September 2013

Mürbeteig

Mürbeteig ist die Basis für viele verschiedene Torten und Kuchen.
Ich benutze ihn zum Beispiel immer für Omas guten Erdbeerkuchen, als Untergrund für eine Wickeltorte und aus den Resten backe ich in der Regel Kekse zum Kaffee =) Die lassen sich nämlich super in Milchkaffee tunken, ohne gleich abzubrechen ^^




Ihr braucht für einen 28er Boden etwa:

  • 375g Mehl
  • 250g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 2 Päck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
Und ihr braucht nicht mal eine Küchenmaschine.
Alles in einen Topf und dann ist Fingerspitzengefühl gefragt. Andere nennen es auch rohe Gewalt ;) Einfach so lange kneten, bis sich eine schöner, griffiger Teigklumpen bildet. Falls der Teig zu sehr klebt, war das Ei wahrscheinlich zu groß. Aber kein Problem! Einfach etwas mehr Mehl unterkneten.

In der Regel habe ich bei der Menge noch Teig über. Einfache Ausstechplätzchen eignen sich in dem Falle super.

Montag, 16. September 2013

erst Schäufele, dann legendäre Erbsensuppe...

Schäufele, Schäuferle, Schäuferla, Schäufala oder Schäufelchen... nennt es wie ihr wollt.

Ich stehe auf jeden Fall die Tage an der Fleischtheke meines Vertrauens und freu mich wie Bolle, weil Schäufele im Angebot ist. Vor mir stehen noch drei Kundinnen und niemand von ihnen wusste, was das ist, geschweige denn, wie man es zubereitet.
Die Verkäuferin konnte sich dann ein Grinsen nicht verkneifen, als ich mit meinen 27 Jahren angefangen habe den älteren, gut betuchten Damen zu erklären, was das ist und was man damit macht ;)

Scheinbar ist Schäufele aber generell nicht ganz so bekannt. Ein weiterer Grund euch alle in mein Geheimnis einzuweihen =)
Zunächst einmal zum was ist das... also beim Schäufele handelt es sich um die flache Schweineschulter. Hier bei uns im Rheinland wurde sie vorher gepökelt und man bekommt sie ohne Knochen oder Schwarte.
Das Beste ist, dass ihr gleich für 2 Tage kochen könnt. Wie, das zeig ich euch gleich

Ihr braucht:

  • 1 Schäufele
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Stange Porree
  • 1 Stück Sellerie
  • 1 Lorbeerblatt
  • Pfeffer und
  • WICHTIG!!! KEIN SALZ!!!
Schneidet den Porreein Ringe und die Zwiebel in ganz große Würfel (also so in 8 Teile). Der Sellerie kann am Stück bleiben und schmeisst alles in nen großen Kochtopf. Ordentlich Pfeffer dazu und dann 3 Stunden köcheln lassen. (Nein... jetzt bloß nicht die Brühe weg kippen!!!)

Danach ist das Fleisch super zart und fällt fast von allein auseinander. Ich liebe dazu Kartoffelknödel und eine kräftige braune Sauce. Gerne auch Rotkohl.

Aber das wichtigste ist, was mit den Resten passiert.
Denn falls es einmal dazu kommen sollte, dass ihr noch etwas von dem Fleisch übrig habt, dann kocht doch einfach die beste Erbsensupper der Welt daraus. Und ich meine ich muss es wissen... immerhin hasse ich Erbsen in der Regel wie die Pest ^^

Ihr braucht:


  • die Schäufelereste
  • 1 Packung Schälerbsen
  • etwas getrockneter Majoran
das Ganze gebt ihr einfach in den Sud, in dem Ihr das Schäufele eben noch gekocht habt. Lasst Alles ca. 1 Stunde garen, bis die Erbsen bissfest sind (oder macht es wie ich und lasst es dann doch noch ein Paar Minuten weiter kochen ^^)
Evt. mit etwas Brühe, Fondor und Maggie abschmecken. Dann die Reste vom Schäufele zerrupfen und mit zugeben.

Lasst es euch schmecken!

Übrigens... die Suppe lässt sich auch 1a einfrieren

Wunderkuchen

Dieses Rezept ist berühmt berüchtigt und unsagbar wandelbar. Eine ideale Grundlage für jede Motivtorte.
Ihr braucht für eine 26er Form:


  • 300g Mehl
  • 200g Zucker
  • 4 Eier
  • 200 ml Öl
  • 1 Päckchen Backpulver und
  • 200 ml Flüssigkeit
und hier liegt der Vorteil. Die Flüssigkeit kann alles sein. Orangensaft, Milch, Eierlikör, Bananensaft, Schokolikör, Kokosmilch, Maracujasaft, Kakao... ganz egal. Hauptsache flüssig und lecker ;)

Schlagt zuerst den Zucker und die Eier schaumig und gebt danach das Öl und die Flüssigkeit dazu. Alles kurz verrühren und dann das Mehl mit dem Backpulver unterheben, bis ein schöner cremiger Teig entsteht.

Bei ca 180°-200°C (je nach Ofen hier ist es Ober-Unterhitze) ca 45 Minuten backen (Stäbchenprobe bitte nicht vergessen)

Gerade der Kuchen bietet sich an, um die Isolierung der Backform einmal auszuprobieren ;)

Thai Curry

Ich liebe Thai Curry. Nur kann ich leider nicht ganz so scharf essen, wie ich es gerne würde. Meinem Freund hingegen kann es in der Regel gar nicht scharf genug sein. Die Lösung heißt: gelbes Curry. Es ist so scharf, dass ich es noch ertrage und für meinen Freund leicht mit einem Klecks rotem Curry nachzuwürzen.
Dazu kommt, dass man einfach alles rein schmeissen kann, was man grade so findet. Tomate, Paprika, Pilze, Aubergibe, Süßkartoffel oder oder oder. Ganz wie es euch beliebt, bzw. was der Kühlschrank her gibt ;)

Also ihr braucht:

  • 1 EL Currypaste (wer mag auch mehr)
  • 1 Dose Kokosmilch, ungesüßt
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • 1 Tasse heißes Wasser
  • 2 Paprika
  • 2 Tomaten
  • 5 große Champignons
  • 400g Hähnchenbrustfilet
als Beilage bietet sich in der Regel Reis an

Diesen kocht ihr einfach schonmal ganz normal. Dann wascht ihr das Fleisch und würfelt es relativ klein, um es danach scharf anzubraten.

Gemüse waschen, in Stücke/Würfel schneiden und kurz anbraten.
Wer möchte kann jetzt noch einen Stiel geschältes und aufgebrochenes Lemongrass dazu geben. Ich lass das mitlerweile weg, weil meine Currypaste schon sehr limonig ist.

Jetzt könnt ihr Kokosmilch in einem Topf erhitzen und die Currypaste und den Zucker einrühren. Wasser, Sojasauce udn bei Bedarf das Lemongrass hinzu geben und das ganze kurz aufkochen lassen.
Gebt noch etwas Salz hinzu und dann kann auch schon das Gemüse und das Fleisch mit in den Topf.

Alles nochmal 10 Minuten köcheln lassen. Wer mag kann alles jetzt noch mit Zitrone und Koreander abschmecken. Und tadaaa... fertig.
Ich rühre den Reis gerne shcon komplett in den Topf. Hübsch ist es aber natürlich auch mit einem gestürzten Reiskügelchen, dekoriert mit einem Stängel Koreander und dem Thai Curry drum rum ;)

Guten Hunger und viel Spaß beim nachkochen ♥


Fotos folgen in den nächsten Tagen

Sonntag, 15. September 2013

Backform vorbereiten

Ja ich weiß... Aluminium ist ein Rohstoff, den man nicht gedankenlos verschwenden sollte, aber leider braucht man Alufolie immer wieder zum Backen. Unter anderem, um Backformen vorzubereiten. Ihr kennt das sicher alle... ihr backt den Kuchen, er bildet eine riesen Kuppel und beim weiter verarbeiten habt ihr einiges, was ihr nicht gebrauchen könnt. Ich kann von den Resten aber auch nicht immer Cake Pops machen ^^
Einfacher ist es, wenn ihr versucht, dass der Kuchen möglichst grade hochbackt.
Dafür braucht ihr eine Bahn Aluminiumfolie, die etwas länger ist, als der Außenring der Backform. Darauf legt ihr einige Stücke feute bis nasse Küchenrolle. Ich falte sie immer in 3 Teile und verwende etwa 3x3 Blätter. Diese 3 Päckchen lege ich dann längst auf die Alufolie und falte diese einmal von oben nach unten und einmal von unten nach oben, sodass es so aussieht, wie auf dem Bild ;)
Legt die Folie nun um die Backform und fixiert das Ganze. Entweder rollte ihr die Folie ganz straff ein, sodass sie fest ist, oder ihr kauf euch eine hitzebeständige Klammer. Im Notfall tun es auch Haarklämmerchen, die nicht mit Plastik oder Lack überzogen sind. Hauptsache ist, die Folie ist schön straff und an der Stelle, an der ihr die Folie fixiert, darf kein riesen Knubbel sein, damit der Kuchen an dieser Stelle nicht anders isolier ist, als an den anderen.
Jetzt könnt ihr den Teig einfüllen und backen. Achtet hier aber auch darauf, dass ihr den Teig gleichmäßig verteilt und streit ihn gegebenenfalls glatt. Ihr werdet sehen, der Kuchen backt viel schöner und grader hoch, als sonst.
Ach nicht wundern, wieso ich die Form nicht mit Backpapier ausgelegt habe... Ich arbeite in der Regel mit super Backspray. Das verhindert jedes Ankleben oder Anbacken, sodass ich darauf versichten kenn. Lediglich am Boden hab ich meistens ein Stück in den Rahmen der Springform geklemmt ;)
Wichtig ist noch, dass ihr nicht zu sparsam mit dem Küchenkrepp umgeht. Wenn ihr zu wenig benutzt, ist es zu schnell ausgetrocknet und der Kuchen beginnt wieder eine Kuppel zu formen. Das liegt an der wärmeverteilung. Der Teig an den Rändern wird durch die Hitzeverteilung schneller gar und geht nicht weiter hoch, während der innere Teil seine Hitze hauptsächlich vom Boden her bezieht. Er braucht wesentlich länger, um gar zu werden und geht in der Zwischenzeit weiter auf und so bildet sich diese Kuppel, die jeder kennt.

Es gibt auch eine Variante, bei der man ein altes, nasses Küchenhandtuch um die Form wickelt, aber irgendwie ist mir das zu unsicher. Ich glaube ich hätte immer Angst, dass mir das Handtuch in Flammen aufgeht ^^

Ich wünsch euch dann mal viel Spaß beim ausprobieren. Bei Fragen stehe ich euch wie immer gerne zur Verfügung =)