Freitag, 13. Januar 2017

Auf Gemüseexpedition mit Claretti

Guten Abend ihr lieben Abenteurer.

Die liebe Clara von Tastesheriff hat dieses Jahr zu einer ganz tollen Aktion aufgerufen. Da wir alle ziemlich festgefahren sind in den Dingen, die wir regelmäßig kochen und einkaufen, bleibt gewisses Gemüse einfach auf der Strecke. Klar, habe ich schonmal Kohlrabi gegessen. Das tue ich sogar ziemlich gerne, aber immer nur bei Muddi. Selbst gemacht habe ich sie in den 6 Jahren, die ich jetzt mit dem Mann zusammen lebe erst ein einziges mal. Keine sonderlich gute Bilanz.
Aber das möchte ich gerne ändern. Auch die fabelhafte Juli von HeimatPOTTential (der einzige Grund, weswegen ich überhaupt Snapchat nutze) probiert sich derzeit an Gemüserezepten von Sorten, die sonst nie auf den Teller kommen.
Meine Mutter und die Oma sind von der Idee so begeistert, dass sie auf jeden Fall auch mit mischen möchten. Dementsprechend werden wohl die meisten Rezepte zu dem Thema Gemüseexpedition dieses Jahr aus der Familie stammen.

Der Expeditionsplan sieht übrigens folgendes vor:
Januar - Chicoree
Februar - Wirsing
März - Spinat
April - Rettich
Mai - Kohlrabi
Juni - Buschbohnen
Juli - Fenchel
August - Radieschen
September - Rote Beete (Bunte Beete)
Oktober - Chinakohl
November - Grünkohl
Dezember - Rotkohl

Das einzige Problem an der Sache ist, dass ich Wirsing und Grünkohl so wirklich ünberhaupt garnicht mag! Deswegen werden wir auch evt. ein paar kleine Änderungen im Plan vornehmen. Da ich aber eh vorhabe jeden Monat 2-3 Rezepte zu testen und wenn sie was werden auch zu verbloggen, werde ich beidem mal eine Chance einräumen. Evtl. finden das die Familie und der Mann ja super und nur ich hab damit ein Problem. Dann hätte es ja auch durchaus trotzdem eine Daseinsberechtigung hier. Trotzdem haben wir uns überlegt den einen Monat zum Poree zu wechseln und im anderen beim Blumenkohl vorbeizuschauen. Die beiden kommen bei uns nämlich auch viel zu selten auf den Tisch. Poree eigentlich nur als Suppeneinlage, aber als Gemüse... geliebäugelt habe ich auch mit Weißkohl, aber den mag ich echt gerne und er kommt als Weißkohl Hackfleisch-Pfanne bzw. Krautsalat auch echt oft auf den Tisch. Somit wäre ja der Sinn ein klein wenig verfehlt ;-)

Meine Mutter und Großmutter waren mir bisher schon eine große Hilfe. Wir haben eigentlich schon unseren kompletten Fahrplan für das Jahr fertig. Zudem habe ich mir auch schon so ziemlich alle Rezepte raus geschrieben, die ich zu den einzelnen Gemüsesorten gerne machen würde.
Mit dem Chicoree müssen wir uns jetzt ja schon fast ein bisschen sputen. Geplant sind
1. ein klassischer Chicoree Salat (evtl. in zwei Versionen) und
2. Chicoree Schiffchen gefüllt mit Hackfleisch und mit Feta überbacken. 

Wer von euch ist denn auch mit dabei, wenn es heißt eine Gemüseexpedition die ist lustig, eine Gemüseexpedition, die ist schön...?



Quelle: http://www.tastesheriff.com/die-gemuese-expedition/

Ich hoffe morgen schon das erste Rezept zusammen mit meiner Mutter testen zu können. Denn es ist ratsam immer jemanden zu haben, falls einem das Essen dann selbst gar nicht schmeckt, was bei "fremdem" Gemüse ja durchaus mal der Fall sein kann. Also ran an den Chicoree und ab die Post!

Die Rezepte müssen nur immer innerhalb des entsprechenden Monats gepostet werden und dürfen nicht aus dem Archiv stammen. Der Hashtag #Gemueseexpedition darf gern genutzt werden und wenn man die tolle Aktion der lieben Clara auch noch verlinkt, kann man sein Bild vielleicht auf Pinterest bestaunen.

Persönlich freue ich mich schon sehr auf die Herausforderung und hoffe dann auch in Zukunft dieses "fremde" Gemüse mehr in unserer Küche zu finden.

Ich hoffe ihr macht auch alle zahlreich mit und wer weiß. Vielleicht zaubert eine/r von euch ja dabei mein neues Lieblingrezept aus dem Hut ;-)




 

Sonntag, 8. Januar 2017

Hochzeitstorte Birch Tree

Diesen Sommer haben Freunde von uns geheiratet. Den Stefan kennt der Mann jetzt schon seit 16 Jahren und ich kenne ihn seit über 12 Jahren. Als die Frage nach der Hochzeitstorte kam, war für mich natürlich sofort klar, dass ich mich um kein anderes Geschenk mehr für die beiden kümmern muss :-D Ich finde Hochzeitsgeschenke nämlich immer unheimlich schwierig. Noch schlimmer als Geburtstage, Weihnachten oder Jahrestage. 
Ein paar Wochen vor der Hochteit haben wir uns dann noch einmal zusammen gesetzt zund überlegt, wie die Torte aussehen könnte. Die beiden haben mir verraten, wie sie die Tische dekorieren werden, was sie für die Kirche geplant haben und welche Farben sie verwenden würden.
Dekoelemente und Farben waren überwiegend natürtöne und auch die Tischdeko war sehr natürlich. Die Platzkarten waren kleine gravierte Birkenscheben, überall standen frische Blumen und Vasen und Windlichter mit Spitze verziert. Entsprechend den Vorgaben habe ich mich dann auch für eine Torte in einem natürlichen Look entschieden. Ich muss dazu sagen, dass die beiden mir bei der der Deko vollkommene Entscheidungsfreiheit gelassen haben. "Rike, wir vertrauen dir da. Die wird schon toll" sind so in etwa die schönsten Worte, die man sich in einem solchen Fall vorstellen kann.


Geplant war von der Braut eine Torte zum anschneiden (mit Schokoböden und Himbeercreme) und viele kleine Cupcakes zum satt essen. Zumal es auch noch ein seperates Nachtischbuffet gab. Verhungern musste also wirklich niemand!


In Anlehnung an die Tischdeko und die Platzkärtchen habe ich mich dann für eine Torte in Birkenstammoptik entschieden. Nicht zu kitschig, schlicht, aber trotzdem schön und mit den golden schimmernden Caketopper auch ein bisschen edel.



Die Fotografin hat auch noch ein paar Bilder der Torte gemacht und ich hoffe, dass ich da noch ein paar schönere Fotos bekomme, da ich vor lauter Aufregung, dem Aufbau, der "Übergabe" an das Brautpaar etc. vergessen habe auch die Cupcakes mit aufs Bild zu nehmen. *shame on me*



Geschmacklich gab es unter anderem:
  • Schokomuffins mit Nutellatopping
  • Zitronenmuffins mit Lemoncurdtopping
  • Cookiedough-Cupcakes
  • Schokomuffins mit Himbeer-Marcarpone-Topping
und noch einige andere wilde Kombinationen.





Alle Gäste wurden satt, das Brautpaar war glücklich (zumindest haben sie das behauptet und irgendwie sehen sie ja auch ganz happy aus ;-) oder?) und wir sind nach der Party mal ganz entspannt 14 Stunden lang nach Österreich in den Familienurlaub gefahren.
Es war ein sehr schönes, stressiges und anstrengendes Wochenende mit perfektem Hochzeitswetter. Ich hab geschwitzt, geweint, mir die Finger verbrannt und wenig geschlafen, aber ich hätte es mir echt selbst übel genommen, hätte ich den beiden absagen müssen und bin heute umso glücklicher zu sehen, dass eigentlich alles gar nicht so schlimmm war und mir selbst das Ergebnis auch jetzt noch gut gefällt.
Vielen Dank liebe Marina und lieber Stefan, dass ihr so viel Vertrauen in mich hattet und mir vollkommen freie Hand gelasse habt <3 war ja schon ein bisschen mutig ;-)





Sonntag, 27. November 2016

Adventskranz 2016

Meine Lieben, ich hoffe ihr hattet alle einen schönen ersten Advent und startet besinnlich, gut gelaunt und vor allem ungestresst in die Weihnachtszeit. Ich war dieses Jahr leider etwas spät dran, möchte euch meinen ganz schnell zusammen gestellten Adventskranz aber noch eben zeigen. Das Grundgerüst ist das selbe, wie letztes Jahr, nur hab ich nach unserer großen Aufräum- und Entrümplungsaktion leider die ganze Weihnachtsdeko nicht mehr gefunden. Shame on me :D Auch die roten Kerzen sind irgendwo verloren gegangen, aber hey... Grün passt doch mindestens genau so gut, oder?!



Naja immerhin die kleinen Kugeln habe ich gefunden und die Pilze waren noch von der Herbsdeko drin. Wir waren nämlich auch zu faul das Gestell letztes Jahr wieder in den Keller zu räumen. Deshalb wird er einfach das ganze Jahr durch frisch dekoriert ;-) 
Zu Ostern gabs ein Häschen:



Im Herbst einen Fuchs:
 


Und so gehts dann weiter. Da war dann so gesehen einen echt gute Investition ;-) Das Gestell mit den Gläsern haben wir übrigens von Depot. Das gabs dieses Jahr auch wieder =)

Mittwoch, 9. November 2016

Candycake

Die liebe Sabine hat sich zum Geburtstag nichts gewünscht, außer einem Kuchen.
Wie kann ich jemandem denn einen solchen Wunsch abschlagen? Als kleine Naschkatze hat sie sich dann einen Candycake von mir gewünscht. Gesagt getan.



Schokoböden gebacken, eine Caramelcreme zubereitet und das Gerüst war fertig. Problematischer war da die Qual der Wahl in Sachen Deko. Was klebt man drum rum und was soll drauf? Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie ich durch die Schokoladenregale beim Kaufland getigert bin, ohne mich entscheiden zu können. Ich wollte nicht nur Produkte von Kinder, sondern ehr Kindheitserinnerungen. Zudem habe ich mich beim Bruder des geburtstagskindes vorher gut informiert. Das kam dann letztendlich dabei raus:
  

Die Riegel außen rum habe ich mit einer Caramelganache mit leichter Kaffeenote angeklebt und dann oben einfach voll gemacht. Die restlichen Süßigkeiten drücket man dann vor Ort den Kindern in die Finger, damit der Kuchen wenigstens noch bis zum Überreichen eine minimale Überlebenschance hat. Ich glaube das hat ganze 6 Minuten angehalten, dann wurde der Kuchen von Groß und Klein gleichermaßen fleißig geplündert.
Naja eigentlich ja egal, solange es schmeckt ;-)

Ich hoffe bald nochmal ein ähnliches Projekt machen zu können. Nur dieses mal mit einer anderen Technik.




Sonntag, 6. November 2016

[Motivtorte] Noah wird 1 Jahr

Der kleine Noah, Sohn von sehr guten Freunden, ist im Oktober 1 Jahr als geworden. Zu seiner Babyparty durfte ich ja bereits diese Torte machen, also habe ich es mir nicht nehmen lassen auch zu seinem ersten Geburtstag eine Torte zu backen. Zu Gast war die ganze Familie und einige Freunde (vor allem noch die seiner Eltern ;-) ). Und somit war es natürlich mit einem kleinen Törtchen nicht getan. Zwei Etagen sollte sie haben und schon wieder hatte ich das sagenhafte Glück selbst kreativ sein zu dürfen. Ich hatte eigentlich keinerlei Vorgaben und weil mir nautische Themen so gefallen, habe ich das auch gleich bei der Torte umgesetzt.



Gefüllt war sie mit Schokokuchen und Vanillebuttercreme, sowie Vanilleboden mit Schokobuttercreme. Simpel aber effektiv. Und vor allem lecker!
Den Wal und das Schiff habe ich bereits 2 Tage im Voraus gemacht, damit sie bis zur Party gut durchtrocknen können. Leider waren die gebastelten Halterungen noch nicht optimal. Etwas, woran ich bei der nächsten Torte arbeiten muss. Für die kleine Wimpelkette habe ich mir ebay eine Form geschossen. Sie ist nicht super toll verarbeitet und es ist zum Teil schwierig die Teile unfallfrei aus der Form zu drücken, aber für um die 5 Euro ist sie schon ganz in Ordnung.


Ich freue mich jetzt schon auf Noahs Taufe und hoffe, dass ich auch dort wieder die Torte basteln darf. Denn ich meine bei dem Namen ist das Thema doch schon vorgegeben ;-)


Ich hatte noch ein paar tolle Detailaufnahmen auf meinenem Handy, aber das ist leider aus dem Pragurlaub nicht mehr mit zurück nach Deutschland gekommen =(
Besonders freuen aber durften sich die lieben Eltern über unser eigentliches Geschenk. Das Äffchen hat von uns nämlich ein Miniskateboard bekommen <3. Denn es heißt ja schon immer: Früh übt sich!

Und ihr Lieben, was sind eure liebsten Motive für Kindertorten? Also ganz abgesehen von Disneyfilmen & Co...


Dienstag, 1. November 2016

Tauftorte für Leah

Ich weiß, ich habe schon oft Besserung versprochen und es nicht gehalten. Leider hatte ich in den letzten Wochen und Monaten weder Zeit, noch die notwendige Motivation, um am Blog zu basteln.
Deswegen war ich noch lange nicht untätig, aber veröffentlicht habe ich lange nichts mehr. Für den Jahresentspurt habe ich das aber wieder klar auf meine to do Liste gesetzt und ohne große Umwege gehts dann auch direkt los.


Denn auch dieses Jahr habe ich wieder ein paar Motivtorten gebastelt. Einige von langer Hand geplant und andere ehr spontan. Die liebe Kathrin, der ich meinen Ausbildungplatz verdanke, hat mich gefragt, ob ich für ihr Patenkind eine Torte zur Taufa machen würde. Da ich ihr versprochen habe ihr als Dankeschön auf jeden Fall mal eine zu backen, war dies ein schöner Zeitpunkt um Danke zu sagen.
Auf Grund des Spitznamens der Kleinen, entsprang die Idee etwas mit Fröschen zu machen. Ja, ich weiß... ich habe schon einmal eine Torte mit einem Frosch auf einem Brunnen gemacht (hier), aber das ist ein paar Jahre her und mir gefällt die Idee wirklich noch immer sehr gut und ich habe mich seitdem ja auch ein bisschen weiterentwickelt, zumindest hoffe ich das :D
Da an dem selben Wochenende aber noch eine Hochzeitstorte für Freunde inkl. einer dröfzilliarde Cupcakes, habe ich nur ein paar Schnappschüsse, hoffe aber, das macht euch nichts aus ;-)

 
Die Buchstaben habe ich, wie so oft, mit der Alphabet Mould von Martha Steward gemacht. Etwas Stärke rein pudern, Fondant rein und mit etwas Geduld und Fingerspitzengefühl raus püseln, fertig


Das Wasser wollte ich erst mit einem Gel machen, war mir dann aber nicht sicher, ob es den Fondant nicht aufgelöst hätte, da die Torte auch noch eine Nacht bei Kathrin verweilen musste. Deshalb habe ich auch blaue Buttercreme zurück gegeriffen, die ich in leichter Wellenform aufgespritzt habe.


Ich finde es immer schön zu sehen, wie man sich so entwickelt, auch, wenn man nicht viele Fondanttorten macht. Das Üben zahlt sich aus ;-)
Und, welche der beiden Froschtorten gefällt euch besser?


 

Freitag, 27. Mai 2016

Von Müttern, Kindern und Babypartys

Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, bin ich vor kurzem Tante geworden (und zwar die beste Tante überhaupt). Vorher gab es natürlich das volle Programm. Unter anderem eine Babyparty für meine Schwägerin.
Organisation ist in so einem Fall das A & O. Zum Glück hat die liebe Judith, Lisas Schwester, das Meiste der Planung in die Hand genommen. Denn wer kennt sie besser, als die eigene Schwester?

Ich durfte dann glücklicherweise die Torte machen. Glücklicherweise, weil ich direkte Konkurrenz im Freundeskreis der werdenen Mutter hatte. Aber ich bin Tante... ich hatte da das Vorrecht :D
Wochenlang habe ich mir Gedanken gemacht und bin immer wieder bei dem Entschluss gelandet nichts super kitschiges basteln zu wollen. Natürlich sind auch Vorschläge aus der Partytruppe gekommen, aber da ich niemals eine Torte machen würde, die mir selbst nicht gefällt, habe ich mich leider gegen die meisten Ideen entscheiden müssen. Ich mag halt einfach keine Kinderwagen, Schnuller und Babys auf der Torte mit nem Füßchen hier und nem Herzchen da ^^.
Stattdessen habe ich mich an Kindheitserinnerungen gehalten. Wir hatten als Kinder ganz viele Sachen von Miffy, oder wie es in den Niederlanden heißt, Nijntje. Damals war dieses kleine Häschen hier schon das, was in den USA Hello Kitty war und noch immer ist.


Auch alles in rosa, lila und pink zu halten, nur weil es ein Mädchen wird, war nicht mein Plan. Frische und fröhliche Farben wollte ich verwenden und habe mich deshalb für grün, orange, petrol und pink entschieden.



Zum Glück konnte ich auch mal wieder meine geliebten Martha Steward Buchstaben auspacken, auch, wenn mich manche Buchstaben, wie beispielsweise das N oft um den Verstand bringen ^^.



Beim Transport ist die Torte leider leider etwas angeeckt, aber heys... mich stört sowas nicht und aufgefallen ist es glaub ich auch eh niemandem. Man ist selbst immer so unheimlich kritisch...




Die werdende Mutter hat sich sehr gefreut, wollte die Torte erst gar nicht anschneiden und hat natürlich als Grenzlandkind das Häschen gleich erkannt. Ich glaube geschmeckt hat sie dann anschließend auch. Ich selbst habe dann vor Ort irgendwie gar keinen Kunchen runter bekommen, nachdem ich den ganzen Tag gewerkelt habe. Kenn ihr das auch? Den ganzen Tag kochen und backen und dann am Ende selbst gar nichts probieren...




Natürlich waren aber auch die anderen Gäste fleißig und so gab es neben Nijntje (übrigens die niederländische Abkürzung von Konijntke= Kaninchen, also Ninchen) einen Raupe Nimmersatt Zitronenkuchen, Erdbeerboden, Käsekuchen, Cupcakes und Erdbeer-Rhabarber-Streusel.
So war sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene was dabei und alle wurden mehr als satt ;-)
Zum Glück hat auch niemand die Pannen,die sich vorher abgespielt haben mitbekommen. Denn am Morgen ist die erste Torte, inkl. Deko, noch gestürzt und ich musste einiges improvisieren, um sie dann noch pünktlich um 2 Uhr auf den Tisch zu bekommen, aber wie war das in der Schule schon... unter Druck klappts immer am besten =)


Als kleines Gästebuch für gute Wünsche an die junge Familie hat Judith auch noch diesen super süßen Bilderrahmen gebastelt, welcher jetzt  im Kinderzimmer hängt. Auf die kleinen Bodys konnten die Gäste dann ein paar Glückwünsche an die werdenden Eltern schreiben.
Dank einer umwerfenden, entspannten und super ablenkbarten schwangeren Schwägerin, ihrer toll organisierten Schwester und vielen lieben Freundinnen ist es wirklich ein wunderschöner Nachmittag geworden und ich kann nur hoffen, dass sich einer meiner vier Brüder als Mädchen outet und mir irgendwann auch mal so eine Babyparty organisiert :-D


Dienstag, 22. März 2016

Game of Thrones cake

Ihr könnt euch doch sicherlich noch an die Findet Nemo- und die Oben-Torte erinnern. Nachdem sich Philipp jetzt schon 2 Jahre lang ins Zeug gelegt hat, hat Rebecca einfach nachziehen müssen und so haben wir dieses mal ihn mit einer Torte überrascht.
Die Ideen waren zahlreich und für mich überwiegend nicht umsetzbar. So viele Fondanttorten mache ich ja nun nicht und viel Zeit hatten wir leider auch nicht.

Da er ein sehr großer Game of Thrones Fan ist, haben wir uns deshalb für dieses Thema entschieden. Ein eiserner Thron musste her und Dracheneier und Wappen und schwerter und Blut und... nein keine Zeit. Nur ein Abend muss für die Deko reichen und Rebecca hat vorher noch nie mit Fondant gearbeitet. Also haben wir uns auf den Thron und die Eier beschränkt.


Als Grundlage für die Eier haben wir einfache Überraschungseier genommen. Für die Schuppen hat Rebecca ganz viele 5-Blättrige Blumen ausgestochen. Für jedes Ei im Farbverlauf.
Beim ersten von gelb nach grün, beim zweiten von weiß nach gold (kommt auf dem Foto leider nicht so raus) und das letzte von schwarz rot zu rot.

Die Blumen haben wir dann einffach auseinander geschnitten, sodass aus einer Blume 5 tropfenförmige Stücke rausgekommen sind. Zum kleben haben wir dann essbaren Kleber verwendet. Damit die Eier nicht schmelzen haben wir versucht mit Küchenkrpp zu arbeiten. Hat leider nicht ganz so gut geklappt, was aber auch egal war, da wir ja eh das ganze Ei mit Schuppen überklebt haben.

Für den Thron haben wir ein kleiner Pappkästchen genommen, damit der Thron insgesamt nicht zu schwer wird. Diesen haben wir dann einmal mit dunkelgrauem Fondant eingekleidet. Außerdem mussten wir mit CMC im Fondant arbeiten, damit der Stuhl auch noch früh genug aushärtet. Für die Rückenlehne haben wir 2 uns bei etwa 40 Tutorials schlau gemacht und im endeffekt die Kontur 2 mal aus Fondant ausgeschnitten und dazwischen Schaschlikspieße gesteckt, damit die Lehne zusätzliche Stabilität bekommt. Dann haben wir einfach lange "Schwerter" ausgeschnitten und auf die Konturen geklebt. So haben wir uns um den ganzen Stuhl gearbeitet, bis alles voller Schwerter war. Natürlich hätte man mit mehr Zeit auch viel detailreicher arbeiten können, aber die hatten wir leider nicht.

Noch schnell eine goldene Krone und die Schrift "winter is coming" gebastelt (mit der Martha Steward Alphabet Mould) und ein wenig Goldpuder verteilt und tadaaa... fertig waren wir. Die Deko hat dann doch irgendwie länger gedauert, als wir dachten, aber am Ende waren wir noch pünktlich fertig. Die Überfahrt zum Geburtstagskind nach Bonn hat sie dann auch noch überlebt und das Geburtstagskind konnte sich gebürlich drüber freuen. Ich glaube damit hat er nicht gerechnet und die Überraschung ist gelungen.