Freitag, 27. Mai 2016

Von Müttern, Kindern und Babypartys

Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, bin ich vor kurzem Tante geworden (und zwar die beste Tante überhaupt). Vorher gab es natürlich das volle Programm. Unter anderem eine Babyparty für meine Schwägerin.
Organisation ist in so einem Fall das A & O. Zum Glück hat die liebe Judith, Lisas Schwester, das Meiste der Planung in die Hand genommen. Denn wer kennt sie besser, als die eigene Schwester?

Ich durfte dann glücklicherweise die Torte machen. Glücklicherweise, weil ich direkte Konkurrenz im Freundeskreis der werdenen Mutter hatte. Aber ich bin Tante... ich hatte da das Vorrecht :D
Wochenlang habe ich mir Gedanken gemacht und bin immer wieder bei dem Entschluss gelandet nichts super kitschiges basteln zu wollen. Natürlich wind auch Vorschläge aus der Partytruppe gekommen, aber da ich niemals eine Torte machen würde, die mir selbst nicht gefällt, habe ich mich leider gegen die meisten Ideen entscheiden müssen. Ich mag halt einfach keien Kinderwagen, Schnulle und Babys auf der Türte mit nem Füßchen hier und nem Herzchen da ^^.
Stattdessen habe ich mich an Kindheitserinnerungen gehalten. Wir hatten als Kinder ganz viele Sachen von Miffy, oder wie es in den Niederlanden heißt, Nijntje. Damals war dieses kleine Häschen hier schon das, was in den USA Hello Kitty war und noch immer ist.

 
Auch alles in rosa, lila und pink zu halten, nur weil es ein Mädchen wird, war nicht mein Plan. Frische und fröhliche Farben wollte ich verwenden und habe mich deshalb für grün, orange, petrol und pink entschieden.


Zum Glück konnte ich auch mal wieder meine geliebten Martha Steward Buchstaben auspacken, auch, wenn mich manchen Buchstaben, wie beispielsweise das N oft um den Verstand bringen ^^.


Beim Transport ist die Torte leider leider etwas angeeckt, aber heys... mich stört sowas nicht und aufgefallen ist es glaub ich auch eh niemandem. Man ist selbst immer so unheimlich kritisch...



Die werdende Mutter hat sich sehr gefreut, wollte die Torte erst gar nicht anschneiden und hat natürlich als Grenzlandkind das Häschen gleich erkannt. Ich glaube geschmeckt hat sie dann anschließend auch. Ich selbst habe dann vor Ort irgendwie gar keinen Kunden runter bekommen, nachdem ich den ganzen Tag gewerkelt habe. Kenn ihr das auch? Den ganzen Tag kochen und backen und dann am Ende selbst gar nichts probieren...



Natürlich waren aber auch die anderen Gäste fleißig und so gab es neben Nijntje (übrigens die niederländische Abkürzung von Konijntke= Kaninchen, also Ninchen) einen Raupe Nimmersatt Zitronenkuchen, Erdbeerboden, Käsekuchen, Cupcakes und Erdbeer-Rhabarber-Streusel.
So war sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene was dabei und alle wurden mehr als satt ;-)


Als kleines Gästebuch für gute Wünsche an die junge Familie hat Judith auch noch diesen super süßen Bilderrahmen gebastelt, welcher jetzt  im Kinderzimmer hängt.

Dienstag, 22. März 2016

Game of Thrones cake

Ihr könnt euch doch sicherlich noch an die Findet Nemo- und die Oben-Torte erinnern. Nachdem sich Philipp jetzt schon 2 Jahre lang ins Zeug gelegt hat, hat Rebecca einfach nachziehen müssen und so haben wir dieses mal ihn mit einer Torte überrascht.
Die Ideen waren zahlreich und für mich überwiegend nicht umsetzbar. So viele Fondanttorten mache ich ja nun nicht und viel Zeit hatten wir leider auch nicht.

Da er ein sehr großer Game of Thrones Fan ist, haben wir uns deshalb für dieses Thema entschieden. Ein eiserner Thron musste her und Dracheneier und Wappen und schwerter und Blut und... nein keine Zeit. Nur ein Abend muss für die Deko reichen und Rebecca hat vorher noch nie mit Fondant gearbeitet. Also haben wir uns auf den Thron und die Eier beschränkt.


Als Grundlage für die Eier haben wir einfache Überraschungseier genommen. Für die Schuppen hat Rebecca ganz viele 5-Blättrige Blumen ausgestochen. Für jedes Ei im Farbverlauf.
Beim ersten von gelb nach grün, beim zweiten von weiß nach gold (kommt auf dem Foto leider nicht so raus) und das letzte von schwarz rot zu rot.

Die Blumen haben wir dann einffach auseinander geschnitten, sodass aus einer Blume 5 tropfenförmige Stücke rausgekommen sind. Zum kleben haben wir dann essbaren Kleber verwendet. Damit die Eier nicht schmelzen haben wir versucht mit Küchenkrpp zu arbeiten. Hat leider nicht ganz so gut geklappt, was aber auch egal war, da wir ja eh das ganze Ei mit Schuppen überklebt haben.

Für den Thron haben wir ein kleiner Pappkästchen genommen, damit der Thron insgesamt nicht zu schwer wird. Diesen haben wir dann einmal mit dunkelgrauem Fondant eingekleidet. Außerdem mussten wir mit CMC im Fondant arbeiten, damit der Stuhl auch noch früh genug aushärtet. Für die Rückenlehne haben wir 2 uns bei etwa 40 Tutorials schlau gemacht und im endeffekt die Kontur 2 mal aus Fondant ausgeschnitten und dazwischen Schaschlikspieße gesteckt, damit die Lehne zusätzliche Stabilität bekommt. Dann haben wir einfach lange "Schwerter" ausgeschnitten und auf die Konturen geklebt. So haben wir uns um den ganzen Stuhl gearbeitet, bis alles voller Schwerter war. Natürlich hätte man mit mehr Zeit auch viel detailreicher arbeiten können, aber die hatten wir leider nicht.

Noch schnell eine goldene Krone und die Schrift "winter is coming" gebastelt (mit der Martha Steward Alphabet Mould) und ein wenig Goldpuder verteilt und tadaaa... fertig waren wir. Die Deko hat dann doch irgendwie länger gedauert, als wir dachten, aber am Ende waren wir noch pünktlich fertig. Die Überfahrt zum Geburtstagskind nach Bonn hat sie dann auch noch überlebt und das Geburtstagskind konnte sich gebürlich drüber freuen. Ich glaube damit hat er nicht gerechnet und die Überraschung ist gelungen.







Donnerstag, 3. März 2016

Schokokuchen mit Gemüseherz

So ihr Lieben... endlich bin ich offiziell aus der Probezeit raus und sowohl die Arbeit, als auch die Schule laufen echt gut. Zeit auch hier wieder etwas aktiver zu werden.



Ich starte heute mit einem fast schon gesunden Schokokuchen. Gesund ist er, weil er Gemüse enthält.
"Gemüse? Bist du jetzt verrückt geworden?" Nein, bin ich nicht.
Aber mein Freund hat eine neue Kollegin bekommen und was gibt es besseres, als einen Kuchen als kleines Willkommensgeschenk? Genau - nichts! ^^ Also haben wir uns an das Experiment Rote Beete Kuchen gemacht und eins kann ich euch sagen... es ist sowas von geglückt!

Das Rezept habe ich aus einer der Lecker Zeitschriften. Welche das war, kann ich gar nicht mehr genau sagen. Ich hab mir nur einen Schmierzettel gemacht und einige Angaben waren auch etwas wirr, sodass ich bei den Angaben hin und wieder raten musste =D Schlimm ist das aber nicht, denn der Kuchen schmeckt einfach fantastisch.

Du brauchst für eine Gugelhupfform:

  • 300 ml Sonnenblumenöl
  • 350g Rote Beete, vorgegart
  • 5 Eier
  • 275g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100g dunklen Kakao
  • 375g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker und 
  • 1 Prise Salz
Wie immer solltest du den Ofen vorheizen. 175°C auf Ober-/ Unterhitze sollte reichen.
Zunächst schneide die Rote Beete klein. Ich nehme hier immer die vakuumierte vom Markt oder aus dem Supermarkt. Püriere sie dann vorsichtig mit dem Öl und ich meine wirklich vorsichtig. Die Flecken sind schwer zu entfernen ;-)
Schlage die Eier auf, bis die Masse etwa das dreifache an Volumen zugelegt hat. Gib dann vorsichtig die Rote Beere-Öl Mischung und danach beide Zuckersorten hinzu. Nun kannst du Mehl, Kakao, Backpulver und Salz mischen und es langsam unter die Masse heben, bis alles gut verteilt ist und sich keien Mehlnester mehr verstecken. Das kannst du natürlich auch auf relativ langsamer Stufe mit der Küchenmaschine machen. Rühre nur nicht zu viel, sonst ist das ganze Volumen wieder dahin.



Jetzt darf alles für etwa 1 Stunde und 15 Minuten in den Backofen. Ich mache in der Regel nach den ersten 60 Minuten eine Stäbchenprobe und schau dann etwa alle 5 Minuten nach dem Kuchen. Falls du das Gefühl hast, dass er zu dunkel wird, deck ihn einfach mit etwas Alufolie ab.
Lass ihn dann wie immer auskühlen und stürze ihn aus der Form. Wir mögen am liebsten eine Glasur aus Zartbitter- oder Vollmilchschokolade auf dem Kuchen. Mal mehr... mal weniger ;-)

Er kam übrigens selbst bei Rote Beete Hassern super an. Man darf halt nur nicht zwingend jedem erzählen, was sich für eine Geheimzutat darin verbirgt. Zumindest nicht, bevor er oder sie das erste Stück genüsslich verdrückt hat ^^



Jetzt bleibt mir nichts weiter, als dir viel Spaß beim nachbacken zu wünschen. Also an den Mixer, fertig, los!


 

Freitag, 1. Januar 2016

Mousse au Chocolat

Guten Morgen meine Lieben und herzlich willkommen im neuen Jahr. Ich hoffe ihr seid alle gut rüber gekommen. Wir haben ganz ruhig mit Freunden und Baby gefeiert und Feuerwerk aus dem 6ten Stock geschaut. Und ich muss schon sagen... das hatte was!
Wir ihr ja sicher gemerkt habt, ist es derzeit ziemlich ruhig hier auf dem Blog. Das hat auch einen ganz einfachen Grund. Zum 01.11.2015 habe ich noch als Nachzügler eine Ausbildung begonnen. Sowas fieses kaufmännisches ;-). Klausuren musste ich natürlich trotzdem direkt mit schreiben und so hatte ich ziemlich viel nachzuholen, zu lernen und mich an den neuen Arbeitsalltag zu gewöhnen. Ich hoffe, dass es hier dann ab dieses Jahr wieder etwas kontinuierlicher werden wird. Das ist zumindest einer der weniger Vorsätze, die ich fürs neue Jahr gefasst habe. Mir wirklich etwas vornehmen, bzw Ziele zu setzten tu ich mir zum Jahreswechsel eigentlich nicht an. Es ist ehr so eine grobe Marschrichtung.
Wir haben zum Beispiel überlegt im nächsten Jahr evt. umzuziehen, weil unsere Wohnung mit 54qm doch vielleicht etwas klein ist. Außerdem würde ich gerne ein paar weitere Pfunde verlieren, aber auch hier setze ich keine genaue Zahl voraus. Ein bisschen kontinuierlich bergab wäre halt einfach schön.
Aber damit möchte ich dich eigentlich gar nicht groß langweilen. Viel lieber möchte ich dir zeigen, was ich für den Silvesterabend zum Nachtisch vorbereitet habe.



Es gab ein Schichtdessert mit Mousse au Chocolat. Die ist super schnell vorbereitet und schmeckt einfach fantastisch!
Für 6 Portionen habe ich folgendes gebraucht:


  • 4 Eier
  • 80g Zucker
  • 1x Vanillezucker
  • 325g Zartbitterkuvertüre
  • 75g Vollmilchkuvertüre und
  • 500ml Schlagsahne
Auch die Zubereitung ist ganz easy, wobei du dich evt etwas ran halten musst.
Fang damit an die Schokolade zu schmelzen. Das kannst du entweder im Wasserbad, oder auch in der Mikrowelle machen. Wenn du die Schokolade vorher was kleiner Schneidest/brichst, geht das natürlich auch schneller.
Schlag dann die Sahne und stell sie zur Seite. Jetzt schlägst du die Eier mit dem Zucker schaumig auf, sodass die Masse wieder fast weiß wird, gibst dann die etwas abgekühlte Schokolade hinzu und hebst die Sahne unter.
Das mit dem unterheben bzw verrühren der Sahne kann etwas dauern. Rühre also einfach einige Zeit vorsichtig mit einem Teigschaber/Küchenspachtel, oder wie du das Gerät auch nennst, in der Masse herum, bis du keine weißen Sahneschlieren mehr hast. Fülle das Ganze dann in eine verschließbare Dose oder direkt in deine Nachtischgläschen und stell sie kalt. Am besten machst du das über Nacht aber in der Regel reichen auch 2-3 Stündchen im Kühlschrank für die richtige Konstistenz.

Ich habe die Masse bei unserem Nachtisch einfach in eine Frischhaltedose gekippt und sie nachher mit einem Einwegspritzbeutel (die Besten gibts übrigens neuerdings bei DM!) in die Gläser gespritzt. Mein Dessert besteht (von unten nach oben) aus:

  • Spekulatiuskrümeln (würde ich das nächste mal aber weg lassen)
  • Mousse au Chocolat
  • Geschlagener Sahne (bzw. hier Creme fine zum schlagen, ohne zusätzlichen Zusatz von Zucker)
  • Baiser (etwas zerbröselt)
  • Mousse au Chocolat
  • Granatapfelkernen
  • Raffaello und
  • Schokoraspeln


Die Portion war wahrscheinlich etwas zu groß, aber ich fand sie in den kleinen IKEA Einmachgläsern einfach zu schön =)  Zudem hält sich die Creme verschlossen im Kühlschrank auch ein paar Tage, sodass man den Nachtisch nicht an einem Abend essen muss, wobei auch das machbar ist ^^

Jetzt wünsche ich dir aber ersteinmal einen schönen und vor allem entspannten ersten Tag im Jahr. Wir werden ihn gleich mit einem leckeren Essen + Kinobesuch und lieben Freunden ausklingen lassen.


Freitag, 4. Dezember 2015

Schoko-Tassenkuchen mit Nüssen

Eigentlich bin ich ja gar kein Fan von Tassenkuchen. Bisher hat jeder, den ich probiert habe irgendwie komisch geschmeckt und die Konsistenz war irgendwie wie Gummie, alles, aber nicht "kuchig". Deswegen habe ich eine lange Zeit den Hype darum nicht verstanden.
An einem kalten, verregneten Tag im September, saß ich dann aber krank und einsam auf dem Sofa und hatte sooooo Kuchenhunger! Groß backen wollte ich nicht und so ein eingeschweißter Kuchen aus dem Supermarkt kommt mir nicht in die Tüte. Eine Alternative musste her.
Ich glaube genau diesen Hilferuf hat der liebe Kuchenbäcker Tobias gehört, denn plötzlich erschien in meinem Facebookfeed ein Foto von einem Schoko-Madel-Tassenkuchen. Ich mag zwar nicht so gerne Mandeln, aber hey... ich hab noch gaaanz viele Haselnüsse.

 

Ich hab gar nicht lange gefackelt und schnell die Zutaten zusammen gesucht. Wenns wieder ein Flop ist, dann ist es das halt, aber dann hab ich vielleicht auch keinen Bock mehr auf Kuchen =D
Aber weit gefehlt. Nach dem Öffnen der Mikrowelle kommt mir ein herrlicher Duft entgegen und verdammt... das Teil schmeckt auch noch richtig gut ♥


Auch schon Hunger? Danns schnapp dir eine große Tasse (oder zwei kleine) , nimm dir 5 Minuten Zeit und du wirst belohnt.
Du brauchst:

  • 4EL Mehl
  • 1/4 TL Backpulver 
  • 1 EL Zucker
  • 1EL Vanillezucker
  • 2 EL Nutella
  • 2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 2 EL Milch (Nussmilch passt auch super)
  • 2 EL gehackte Haselnüsse (oder magst du lieber Walnüsse?) und
  • 1 Ei
Die Zubereitung ist auch kinderleicht. Misch die trockenen Zutaten, füge dann die flüssigen hinzu und rühr alles ordentlich durch. Fette die Tasse(n) mit ein klein wenig Öl und mach die Tasse etwa halb voll mit Teig.
Dann gehts nur noch in die Mikrowelle. 1:40 Min bei 800 Watt sollen genügen. Lass den Kuchen dann noch etwa eine Minute "ziehen", bevor du los legst. Perfekt schmeckts übrigens mit einer Kugel Zimt- oder Nusseis als Topping ♥

 

Du siehst also... ganz einfach und vor allem schnell kannst du deinem Kuchenhunger ein Ende bereiten. Probiers aus und lass dich überraschen!


 

Sonntag, 15. November 2015

Apfelmusmuffins

Der Herbst war in den letzten Wochen fleißig und hat uns ein paar große Gläser super leckeres, selbstgemachtes Apfulmus beschert. Okay, zugegeben war es nicht der Herbst, aber unsere lieben Freund Annika und Stephan. Sie waren super fleißig und haben jeden Apfel, den sie in die Finger bekommen haben eingekocht. Zu meinem Glück ;-) Wir hatten dieses jahr nämlich nicht ganz so viel Glück, was die Apfelernte anbelangt.




Was macht man also nun mit dem vielen Apfelmus? Genau, kochen und backen. Wir haben uns dieses mal für saftige Apfelmusmuffins entschieden und sie mit Zimt und Haselnüssen verfeinert. Klingt gut? Finden wir auch!


Die Muffins haben aber noch einen entscheidenen Vorteil. Ich bin ja ein großer Freund der Spülmaschine, besitze jedoch keine solche. Deswegen sind Rezepte, bei denen man möglichst wenig Dinge schmutzig macht noch viel besser ^^.
Du brauchst also  nur
  • 1 Schüssel und
  • 1 Schneebesen
Ergibt nach Adam Riese nur zwei Dinge, die dreckig werden ;-)
Natürlich brauchst du aber auch ein paar Zutaten . Das Rezept ist wohl nur auf 10 Muffins ausgelegt. Ich nehme aber meistens die doppelte Menge und mach sie etwas voller. Du brauchst also für die einfache Menge:
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 75ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblume oder Raps)
  • 100 ml Apfelmus (am leckersten ist natürlich das selbst gemachte mit Stückchen ♥)
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt (wer mag mehr oder weniger)
  • eine Hand voll gehackter Haselnüsse (ca. 35-50g)
  • und wie immer eine Prise Salz

 
Heize kurz den Backofen vor (180C°).
Verrühre nun einfach Ei, Zucker, Öl und Apfelmus (sprich die flüssigen Zutaten) und gib dann die trockenen Zutaten hinzu.
Falls der Teig noch etwas zäh sein sollte, kannst du entweder noch etwas Apfelmus oder aber einen kleinen Schluck Apfelsaft hinzu geben. Einfach alles gut verrühren und fertig ist der Teig.
Verteile ihn jetzt noch gleichmäßig auf die Förmchen und dann wandern die kleinen Leckereien nur noch für 15-20 Minuten bei 180C° in den Backofen.

Besonders lecker sind sie mit einem Klecks Zimtsahne ♥



 

Freitag, 30. Oktober 2015

Currywurstsoße



Ich muss euch was gestehen... ich wohne zwar am Rande des Ruhrgebiets und war als Kind schon oft dorft unterwegs, habe meine allererste Currywurst aber erst mit 15 Jahren auf einem winzigen Weihnachtsmarkt hier im Kreis gegessen. Wieso? Keine Ahnung! Wahrscheinlich war sie bei uns zu Hause halt nicht so beliebt. Da gabs zu Pommes immer Gyros (damals wars auch einfach das Beste im Umkreis von 100km) und die ganze Familie war zufrieden. Ein weiterer Grund dafür könnte sein, dass ich nie großer Fan von Bratwurst war und dementsprechend nie darauf gekommen bin mir eine in der Frittenbude zu bestellen.

Meine erste Currywurst war dann auch nur so semi lecker, muss ich leider gestehen. Deswegen habe ich die Wiederholung dieser Tat ersteinmal weit zurück geschoben. Irgendwann hat mein Freund aber angefangen von einer Lokalität zu schwärmen, die angeblich die beste Currywurst in der Gegend haben soll und für ihn noch viel wichtiger, in jedem Schärfegrad, der einem beliebt (die schärfste Wurst darf man übrigend nur anschauen, nicht essen =D). Also sind wir ins "la Bougie im Spö" nach Mönchengladbach-Rheydt gefahren. Da habe ich dann meine erste gute Currywurst gegessen. Die war sogar so gut, dass wir drei Wochen später noch einmal hingefahren sind und gleich meinen Vater mitgenommen haben, da ich wusste, dass der voll auf sowas steht. Neben Currywurst im klassischen Sinne gibt es übrigens auch ganz ganz viele andere Kreationen. Sich da zu entscheiden ist schon gar nicht so leicht (nur, falls da mal jemand essen gehen will ^^ ich empfehle es gerne weiter)

Die nächste Wurst gabs dann erst wieder in Berlin. Da gibts die Beste, haben sie gesagt, die musst du unbedingt probieren, haben sie gesagt, Curry 36, haben sie gesagt. Also wir da direkt am ersten Abend hin... ja... Wurst mit Soße... bzw mit extra gewürztem Curryketchup. Ich war ziemlich enttäuscht. Am lezten Tag in Berlin habe ich dann der Wurst aber noch eine Chance gegeben und eine bei der Wursterei in der Nähe vom Zoo geordert und ich muss sagen, dass war eine super Idee. Die Soße war toll, die Wurst genau richtig. Aber ich kann ja nicht jedes mal, wenn ich Currywurst essen will weiß Gott wohin fahren.
Irgendwie musste das also auch so gehen. Meine Mutter hat irgendwann dann mal ein Rezept für Currysoße auseiner Zeitschrift rausgesucht. Wenn ich jetzt nur wüsste, welche das war. Ich hab mir das dann grob notiert und es letzte Woche wieder in die Finger bekommen. 
Ich hab mir dann ja auch vor kurzem erst diesen Lidl Thermomixverschnitt gekauft, auch Thermomix für Arme genannt. Mein Monsieur Cuisine, wir nennen ihn auch Jaques, muss sich aber gar nicht verstecken. Ich find ihn super, so wie er ist. Und da die Zubereitung der Sauce etwa eine Stunde dauert und ich noch soooo viel anderes im Haushalt zu tuen hatte, hab ich Jacque für mich arbeiten lassen, was aber nicht heißt, dass man das Ganze nicht auch genauso gut im Topf hinbekommen kann.
Geplant war ein Abend mit 6 Freunden und jeder Menge Fußball. Und sobald es um mehr als vier Personen geht, fange ich scheinbar an uns zu überbevorraten und habe gleich eine große Portion gekocht. Zudem verringert sich ja auch die Zeit nicht, wenn ich weniger kochen würde, also darf dann auch mal ein bisschen mehr sein.



Du brauchst also für 3 mittelgroße Einmachgläser


  • 500 ml Cola (mein nächster versuch startet mit Zero)
  • 6 EL Apfelmus (hier selbst gekochtes)
  • 1 Zimtstange
  • 4 EL Currypulver, gehäuft
  • 2 EL Worcestersauce
  • 1 guten Schuss Zitronen- oder Limettensaft
  • 500 ml Tomatenketchup
  • 4 EL Curryketchup
  • 550g stückige Tomaten und
  • 1 1/2 TL Kreuzkümmel
Zunächst muss die Cola um etwa 1/4 ihres Volumens einkochen. Sobald das erledig ist, kannst du alle anderen Zutaten, bis auf die Zimtstange hinzu geben und alles für 45 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Immer wieder umrühren und den Deckel nicht vergessen, denn es kann ordentlich spritzen. Nach etwa 20 Minuten der Zeit kannst du dann die Zimtstange hinzu geben und fertig kochen lassen.
Wenn die Soße durch ist, einfach die Zimtstange herausfischen und alles noch einmal ordentlich durchpürieren und ich heiß ausgespülte Gläser füllen. Im Kühlschrank gelagert halten sie einige Wochen. Wie lang genau, kann ich nicht sagen, weil sie hier schlicht und ergreifend nicht so lange hält.



Besorg die jetzt einfach ein paar feine Bratwürste, schneide sie an, ich man die Kreuzform optisch einfach am liebsten, und brat sie so, wie du sie gern magst.
Nehem sie kurz aus der Pfanne und schneide sie klein und wirf sie wieder rein. Gieße jetzt so viel von der Currysoße drüber, wie du willst.



Währenddessen noch schnell eine Zwiebel in halbe Ringe schneiden, diese dann in etwas Mehl wälzen und in viel Öl ausbacken bzw frittieren, bis die Zwiebeln goldbraun sind.


Jetzt nur noch schnell alles anrichten und es kann geschlemmt werden ♥


Dann wünsche ich viel Spaß beim nachkochen und guten Appetit.


Dienstag, 27. Oktober 2015

Opas deftige Bohnensuppe

Bei meinen Großeltern gabs bestimmte Gerichte, die mein Opa kochen musste. Unter anderem war das die Bohnensuppe. Und genau wie früher schmeckt sie auch heute noch. Zum Glück hat mein Opa das Rezept nämlich noch zeitig weiter gegeben, sonst würden wir die Suppe heute leider nicht mehr essen.
Eigentlich ist es glaub ich streng genommen ein Eintopf. Irgendwie mag ich das Wort Eintopf aber nicht (wer weiß wieso).

Der Mann ist krank. Und nicht mit so ner 0815 Männergrippe sondern mit so richtig fiesem Husten und ekligem Grippezeug. Heute war er dann endlich beim Arzt und der hat ihm viel warmes mit viel Flüssigkeit und viel leckere Suppe verschrieben. Und mit einem kranken Mann leg ich mich nicht an :D
Die Suppe kennt der Mann von meiner Mutter und ich hatte spontan Lust die auch mal endlich selbst zu kochen (sonst hol ich mir nämlich einfach eine Dose voll beim Mutti ab).
Für mich muss so ne Suppe, bzw so ein Eintopf, übrigens halbwegs einfach zu machen sein und für viele Leute reichen, so kann ich einige Portionen einfrieren für faule Abende ;-)












Also jezt aber genug erzählt... für einen großen Topf brauchst du:
  • 450g Brechbohnen TK
  • 75-100g Speck
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • Bohnenkraut (ganz wichtig!)
  • 1x Rinder- oder Gemüsefond
  • Rinder- oder Gemüsebouillon
  • Wasser
  • 3 mittelgroße oder 5 kleine Kartoffeln
  • 2 Cabanossis oder Mettenden
  • 4 große Wiener Würstchen
Die Zubereitung ist ganz einfach. Lass in deinem Suppentopf (ich persönlich liebe ja DIESEN hier [nein, keine Werbung. Ich mag den einfach super gern und koch das nahezu alles drin]) und gib die Zwiebeln dazu, bis sie glasig sind. Gib dann etwa 1 TL Bohnenkraut dazu und brate es n Minütchen mit. Lösche alles mit dem Glas Rinderfond ab und strecke das Ganze mit der selben Menge an Wasser. Jetzt brauchst du noch 1 Glas Bouillon. Ich nehme hier immer die Bouillon pur von Knorr, schmeiß sie in das leere Glas vom Rinderfond, gieße es mit heißem Wasser auf, rühr bis sich alles aufgelöst hat und fertig.
Schäle und würfel die Kartoffeln und schneide die Cabanossis klein. Gib alles in den Topf und lasse die Suppe solange Köcheln, bis die Kartoffeln sogut wie durch sind. Schütte dann einfach die Bohnen hinein und schnibbel die Wiener in mit rein. Lass alles noch weitere 10 Minuten köcheln, dann sollten die Bohnen fertig und warm sein, und fertig ist die Suppe.




Uns schmeckt sie am besten mit frischen Brötchen mit Maggi und guter Butter ♥